Mittwoch, 17. Januar 2018

Wie die Arbeitslosigkeit sinkt ohne neue Arbeit

Türkis-Blaue Maßnahme der "Abschaffung der Notstandshilfe" würde außerdem zur Arbeitslosenstatistik-Fälschung beitragen.

Personen in Österreich welche nach gegenwärtigen System eine Bezugsperre von finanziellen Leistungen erleben werden nicht als Arbeitslose Personen in der Statistik erfasst.



Dem zu Folge würde wenn Liste Kurz aka ÖVP sowie FPÖ wirklich das Arbeitslosengeld neu einführen nach dessen Auslaufen nur die Mindestsicherung übrig bleibt würde ganz nebenbei die offizielle Arbeitslosenstatistik geschönt ohne einen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz seitens Wirtschaft schaffen zu müssen.
Nicht bloß Kursteilnehmer oder Personen welche 2 Monate in Beschäftigung waren bevor diese sich beim AMS neu melden, auch Personen die gegenwärtig eine Leistungseinstellung erhalten haben sind NICHT teil der Arbeitslosenstatistik. Da die Mindestsichetung voraussetzt, das Vermögen/Ersparnisse maximal rund 4000€ zu beteagen haben, werden viele Arbeitslose zunächst keinen Cent mehr an Leistung sehen (wo es vorher noch die Notstandshilfe gab). Die Statistik würde nicht deshalb besser als 2017 oder das Jahr 2016 weil es zum großen Beschäftigungsboom oder viele Firmengründungen käme. Nein auch nicht weil viele bis dahin Langzeitarbeitslose panikartig in Pension fliehen würden oder irgendeine schlechtbezahlte Arbeit,annehmen würden (was aus Regierungssicht wenigstens ein Mini-Erfolg wäre im Sinne der Leistungsorientierung), allein aufgrund der Tatsache, dass es solange keine "Transferleistung" gäbe bis das Vermögen der Betroffenen auf rund 4000 Euro sinkt würde die Arbeitslosenstatistik um mehrere Tausend Menschen geringer ausfallen lassen.
Quellen:
Soned.at "Arbeitslosenzahlen"
Die Presse "Sozialministerin rudert zurück Bundeskanzler hat natürlich recht
Kurier.at "Was kommt auf Österreichs Arbeitslose"

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