Montag, 5. Februar 2018

Konsequenz von Fake-Jobs

So oft wie in den Medien von arbeitsunwilligen geredet wird und durchaus bekannt ist, dass es sogenannte "Fake-Bewerber" geben soll, hat sich in den letzten Jahren auch der Umstand der Fake-Stellenausschreibungen (oder kurz : Fake-Jobs) rumgesprochen.

Nicht nur der Benjamin Heinrich Blog auch Mainstream- Medien (Kurier vom 27.03.2017 erschien übrigens auch in Print ein Artikel zu diesem Thema) in Österreich haben zu diesem Punkt schon Artikel geschrieben.

Was weniger bekannt sein wird, ist die Folge von Bewerbungen an Stellen, die nicht existieren.
Logischerweise fällt einem als Erstes ein: Datensammlung.

Natürlich bewirbt man sich in der Regel für eine Stelle im 21.Jahrhundert via E-Mail-Adresse, was durchaus mit ein Grund sein kann, dass es in letzter Zeit die Online-Bewerbungen/Bewerbermanagement-Systeme  aus den Boden wachsen.

Jedenfalls im Lebenslauf finden sich noch weitere Daten in der Regel: Telefonnummer, Geburtsdatum, sogar die Postanschrift.
Das sind wichtige Daten für Datensammler.

Und selbst wenn im Lebenslauf außer beruflichen Stationen, Geburtsort und Geburtstag stehen sollten oder die Telefonnummer nur eine Wertkartennummer sein mag, hat man dennoch genug weitere lästige Probleme am Hals.

Eines davon werde ich hier anführen. Es ist wohlbekannt im Internetzeitalter.

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Die Rede ist natürlich von Spam.
Diese E-Mails erhielt ich allein heute alle. Und ja die sehen alle so aus.
Manchmal findet sich im Betreff auch "Du hast Geld gewonnen" , "Bitte überprüfen Sie ihre Bestellung!" bis hin zum fiesen "Habe versucht dich anzurufen", "Mahnung" oder auch "Re: Mein Anruf".
Ein Wunder, wenn keine Spam-E-Mail kommen sollte, wo "Einladung zum persönlichen Gespräch"
drinnen stehen sollte, das wäre eine richtig heimtückische Art Spam-E-Mails zu verschicken, weil dann jemand der sich für Jobs bewirbt, gar nicht mehr weiß, welche E-Mail normal ist und welche Spam.

Die E-Mail-Adressen ändern sich permanent und ich bekam auch schon Phishing E-Mails leider das eine oder andere Mal.
Geöffnet wird nichts davon.

Aber ja leider gibt es diese Spam-Emails und sie tauchen nicht schon seit Jahren auf. Sondern erst seit ich viele Bewerbungen schreibe, und meine Daten damit sehr viel öfters als normalerweise geteilt habe.

Hat jemand anderer auch solche Erfahrungen gemacht?
Übrigens ist das kein automatischer Spam-Filter von meinem E-Mail-Anbieter, denn habe ich selbst eingerichtet, weil es wirklich schon zu viele Spam Mails wurden.

Soviel also um Thema Konsequenzen im Falle von Fake-Jobs.


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