Es begleitet uns im Beruf, in der Ausbildung, im Studium und sonst wo im Leben.
Zu deutsch "der gute Tipp" oder die "Kritik", dass ist was man unter dem seltsam anmutenden Begriff "Feedback" versteht.
Der Begriff Mobbing (im englischen übrigens "bullying" von to bully =jemanden einschüchtern) wird seltener im Zusammenhang mit Schule/Ausbildung verwendet, im Zeitalter des Internets, gibt es auch das "Cyber-Bullying" (also Mobbing via Internet und anderen elektronischen Medien)
Natürlich gibt es das Mobbing am Arbeitsplatz.
Erfolgt dies durch einen Vorgesetzten spricht man vom "Bossing".
Soviel einmal zu den Grundlegenden Fakten, die ich in der Vergangenheit einmal aufgeschnappt habe.
Persönlich sehe ich mich durchaus als Mobbing-Opfer, aber weniger in der Arbeit.
Am meisten Mobbing, erlebte ich noch in der Schul/Ausbildungszeit.
Das schlimme ist, eine Aussage von Schulkollegen kann/muss aber gar nicht einmal als Mobbing interpretiert werden.
Z.b.: "Dein Bild ist hässlich".
Dies kann durchaus nur als Bewertung einer Leistung angesehen werden. Freilich, ist es auch kein Feedback. Weil Feedbacks sind Hinweise darauf wie man etwas besser machen kann.
Z.B.: "Verwende einen anderen Pinsel."
In obigen Beispiel mit dem Bild, kann man also auf jeden Fall von negativer Kritik (negativem Feedback) sprechen, da es keinen Vierbesserungshinweis gab.
Mobbing liegt ja im subjektiven Auge des Betrachters.
Ich persönlich habe es damals als Gehässigkeit aufgefasst.
Während eine Person beleidigt sein könnte, wird jemand anderer dadurch entweder fragen was man besser machen kann, oder sich bemühen eine bessere Arbeit abzuliefern (wobei uninteressant sein sollte was Schulkollegen meinen, entscheidend ist die Benotung vom Lehrpersonal und um beim Beispiel Malen zu bleiben es kann ja nicht jeder ein Da Vinci sein).
Das war jetzt ein einer gewöhnliches Beispiel. Mobbing selbst zeigt sich meist in viel krasserer Art.
Ich erinnere mich an eine Aussage eines, nach heutigem Stande sehr sehr cleveren ehemaligen Schulkollegen, der mal sinngemäß fragte (weil ich irgendwann gefragt wurde wo und bei wem ich lebe und leider sagte ich, dass ich bei den Großeltern lebte...tja Lügen konnte ich nie gut)
"Treiben es deine Großeltern noch miteinander?"
Also das ist ein echt gutes Beispiel, wie man einen anderen Menschen in eine peinliche Situation bringen kann.
Freilich wird es dem einen Menschen egal sein, was andere denken und irgendwas antworten.
Damals, als ich 15 Jahre war, habe ich gar nichts geantwortet.
Ich war nie ein Mann der Worte, auch nicht als Jugendlicher.
Egal, diese 2 Beispiele von vielen die ich erlebte verdeutlichen doch recht unterschiedliche Formen vom Mobbing.
Die extremsten die man auch heutzutage im Internet anfinden kann gehen ja hin bis zu "Stirb doch alta".
Man kann wahrscheinlich Mobbing und Cyber-Bullying in verschiedene Kategorien einteilen.
Schmerzhafte Kritik (oder schmerzhafte Feedbacks) sind ebenso wenig ermutigend.
Ich für meinen Teil vertrage Kritik überhaupt nicht. Jede Kritik jeder Form (außer dass ich etwas gut gemacht habe) ist für mich wie eine Beleidigung.
Achja Beleidigung die gibt es ja auch noch.
Beleidigungen sind ein ganz anderes Sorte als Mobbing, weil das eine ist dass man sich über jemanden "subtil" lächerlich macht (eben beim Mobbing wo nur "eingeschüchtert" wird.
Jemanden wiederum als "Arschloch" zu bezeichnen, zeigt aber den Charakter dieser Person auf, und erfolgen Beleidigungen wiederholt kann man schon vom "Psychoterror" sprechen.
Das Ziel des Mobbings ist aber viel mehr jemanden anderen schlecht darzustellen, ohne dass der andere wirklich viel in der Hand hat. So habe ich Mobbing verstanden.
Kurz gesagt, man könnte sich darüber nicht beschweren, sondern maximal selbst Gegen-Argumente finden oder zurückmobben.
Das schlimme am Mobbing ist ja auch, dass dieses oft mit Gelächter einhergeht.
Peinlichkeit ist ein häufiges damit assoziiertes Gefühl, wenn nicht sogar Wut oder Trauer (jeder Mensch reagiert anders).
Ich habe mich damals entschieden einfach die Klappe zu halten, nicht mehr zu reden als nötig.
Denn die größte Schwäche als Opfer, die man dabei zeigen kann ist Gefühle zu zeigen.
Feedback an sich ist ein ganz anderes paar Schuhe.
Da geht es viel mehr darum eine Arbeit/Leistung konstruktiv zu bewerten, ohne eben jemanden verletzten zu wollen oder automatisch schlecht darzustellen.
Dennoch habe ich ein paar Episoden erlebt, wo ich "Feedback" als schmerzhafte Kritik bezeichnet hätte, wenn ich denn die Wahl gehabt hätte auf dieses "Feedback" zu verzichten, hätte ich dies auch.
Aber hat man eben nicht.
Ich hielt ein Deutsch-Referat über ein Buch, dass ich gelesen hatte.
Am Ende meiner Power-Point Präsentation, die ich aber aus meiner Sicht passabel gehalten hatte, wenn ich bedachte dass ich das Referat einen Tag zuvor vorbereitet und das Buch erst da las, kam die Feedback-Runde.
Die es immer gab in unserem Unterricht.
Zum Verständnis: Das war die 12.Schulstufe einer BHS (5-Jährige Oberstufe).
Eine Person, ein Mädchen dem ich einen Tag zuvor im Instant Messaging Programm "MSN" geschrieben hatte, und die aber leider wusste dass ich mein Referat so "spät" vorbereitete (ich will aber dazu sagen, dass manche Leute Referate immer wieder verschieben sogar oder nicht einhalten, aber solche Vergleiche sind natürlich nicht zielführend) hatte natürlich die Möglichkeit ergriffen die saftigste Kritik auszudrücken die Möglich war.
Das ging von der Körpersprache "Steht da wie ein Roboter" und macht diese Gesten (wie ein Hampelmann bzw. eine Teekanne wenn ich mich falsch erinnere), bis über zu Einzelheiten im Referat selbst wie gewählte Inhalte des Buchs die ich präsentierte.
Ich muss dazusagen, es war ein Roman, ich habe diesen nicht so gerne gelesen, weil ich ein Lesemuffel bin, aber ich habe das beste raus geholt für meine Verhältnisse.
Natürlich war mir klar, dass ich kein temperamentvoller Präsentator bin, und ganz begeistert vom Buch erzählen würde.
Das gab es bei den seltensten Referaten.
Diesbezüglich wurde neben der Körpersprache natürlich mein fehlender Blickkontakt zum Publikum in der Luft zerrissen und andere Kleinigkeiten die mir nicht mehr alle einfallen.
Das war nur die Kritik einer Person, und mir vielen wie gesagt nur 2 oder 3 Sachen davon noch ein. Aber das mit der Körperhaltung habe ich bis heute nie ablegen können, dass ich eben wie ein Roboter,Puppe, Hampelmann dastehe höre ich immer und immer wieder.
Egal worüber ich "präsentiere" oder referiere.
Das bin halt ich.
Deshalb bin ich ja auch nie im Verkauf tätig gewesen, ich bin ein eher schüchterner Mensch immer schon gewesen.
Aber wenn ich mal aus mir herausgehen muss und es hagelt Kritik, ist das für mich fast genauso wie Mobbing.
Weil es ja eine Situation ist, in die ich mich begebe die ich mir selten aussuchen konnte.
Und bis auf vor einem Spiegel üben (was niemals dasselbe ist wie ein einem Raum mit rund 25 Personen) kann man da eh wenig machen vorher.
Meine Montonome Stimme wurde damals natürlich auch kritisiert.
Und ein anderer "Kritiker"(oder Feedbackgeber) meinte noch, die Kritik der Vorrednerin, "würde ein ganzes Referat" füllen, so detailreich wäre diese gewesen.
Tja das ist mein peinlichstes erhaltenes Feedback gewesen.
Wie immer ein Artikel voller Chaos, weil ich es nicht schaffe einen roten Faden in einem Artikel hineinzukriegen.
Deshalb, aber sicher auch wegen zahlreicher Grammatik/Rechtschreib/Interpunktionsfehler, auch in der Kategorie "QB".
Wer eine Meinung zu dem Thema hat darf gerne wieder kommentieren, ich denke dieses Thema wurde selten im Internet erwähnt bisher.
Jedenfalls bin ich froh, dass ich kein krasses Beispiel aus der Arbeitswelt habe, dass mir für den Artikel einfallen könnte.
Es gibt eben je nach dem wieviel man von sich selbst hält und wie gut man andere Menschen kennt, auch einen deutlich differenzierten Umgang mit "Kritik/Feedback" als wenn man jeden vorgeworfenen Fehler als relevant ansieht.
Kommt z.B. Kritik von Personen die keine oder wenig Ahnung zu einer Gewissen Angelegenheit haben, sieht man diese eher nur als Klage/Beschwerde nicht aber als Versuch jemanden einzuschüchtern.
Freilich wenn man mich fragen würde was der beste Umgang bei Mobbing ist (gegen Feedback für eine Arbeit/Leistung ist ohnehin schwer bis unmöglich sich zu verteidigen) würde ich sagen man sollte diese Aussagen nicht kommentieren.
Weil irgendwann vergeht selbst dem geduldigsten Mobber wahrscheinlich der Spaß wenn es keinen Dialog gibt (welcher als Informationsquelle in Betracht gezogen wird noch mehr einschüchtern zu können).
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