Grundlegende Einführung
Bereits am 7.März 2012 warnte der Benjamin Heinrichs Blog
O-Ton:
"Spätestens in 2 Jahren will man geht es nach Vassilakou, den Grünen sowie der Wiener Stadtregierung auch HIER (also auch in Liesing) Parkgebühren einheben.
Das Parken, bisher kostenlos in Liesing, findet dann wohl ein Ende".
Das Parken, bisher kostenlos in Liesing, findet dann wohl ein Ende".
Dieses Szenario beruht freilich nicht auf mögliche Fantasien des Benjamin Heinrichs Blogs, sondern ist Tatsache.
Denn auf wien.orf.at wurde am 27. Februar 2012 von Planungen dieser Art berichtet:
"Einige Bezirke erteilten Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) jedoch bereits eine endgültige Absage. So wird das Parken in Simmering, Hietzing, Döbling, Floridsdorf, der Donaustadt und Liesing auch künftig kostenfrei bleiben. Die betreffenden Bezirke sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt - frühestens aber erst zwei Jahre nach Beginn der ersten Ausweitungsrunde - die Möglichkeit erhalten, ebenfalls Parkgebühren einzuheben. "
Eine genaue Übersicht welche Bezirke unter der Ägide der rot-grünen Parkraumbewirtschaftung stehen finden sie unter der Quellenangabe "Entwicklung der Parkraumbewirtschaftung in Wien" am Ende des Artikels!
Im zu anfangs erwähnten Blog-Artikel von März 2012 schrieb ich außerdem:
"Jetzt ist zwar nur Liesings Nachbarbezirk von der abzockerischen Parkraumbewirtschaftung also der flächendeckenden Einführung der Parkpickerlzonen betroffen, doch in Kürze sind wir auch dran."
Wir im 23.Bezirk sind "noch" nicht darauf angewiesen für Parkplätze „zu bezahlen“(Parkraumbewirtschaftung ist ein Synonym für die Einführung flächendeckender Kurzparkzonen mit zu bezahlenden Gebühren fürs Parken) was eigentlich selbstverständlich sein müsste!
Neue Park-Platz Probleme im 23.Bezirk:
Etwa in Alt-Erlaa wo seit Oktober 2012 ein immenser Parkplatznotstand herrscht.
Betroffene Bürger fordern daher den Bau eines Parkdecks um die fehlenden Parkplätze zu kompensieren.
Was sind die Ursachen?
Es ist eine Konsequenz der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf die bis 1.Oktober 2012 unberührten Bezirke 12, 14, 16, 17.
Wirklich relevant daran ist freilich, dass seit 1993 (damals ausschließlich im 1.Bezirk) eine
territoriale Ausdehnung der flächendeckenden Kurzparkzonen erfolgt.
Man braucht sich nun jetzt nur noch anhören wie Pendler aus Niederösterreich auf diese „veränderte Situation“ reagieren.
So hörte Benjamin Heinrich in der U6 von einem deutschen Studenten „ Ich wohne in NÖ, jetzt parke ich einfach in Siebenhirten und fahre mit der U-Bahn rein“.
Benjamin Heinrich dazu:
„Man kann es wirklich keinem Pendler verdenken, dass einfach auf dem erstbesten Außenbezirk zum Parken ausgewichen wird wenn überall sonst die Gebühren für einen Parkschein oder Parkpickerl fällig wären, man müsste ja gelinde gesagt dumm sein dies nicht zu tun!“
"Kurzparkzonen freie" Bezirke als Minderheit
Nur mehr 8 Bezirke (von insgesamt 23) sind „noch“ nicht in flächendeckende Kurzparkzonen umgewandelt worden und damit von der Parkraumbewirtschaftung befreit!
Deshalb wiederholt der Benjamin Heinrichs Blog abermals seinen Appell:
Egal ob wir Auto-Besitzer oder bloß Steuerzahler sind, so müssen wir 2013 bei der nächsten Nationalratswahl und sämtlichen anderen Möglichkeiten, die sich ergeben klar ein VETO gegen diese unverschämte Ausweitung der Kurzparkzonen und deren unfassbare Mehrkosten einlegen, sonst kommt in zwei Jahren die nächste große Welle (in Form dreister Gebührenerhöhungen) an Ausbeutungen unaufhaltbar auf uns Liesinger Bürger zu und dabei könnte es sich erst um den Gipfel des Belastungs-Eisbergs handeln!"
Die richtige Lösung
Die einzige Lösung um dieses Problem langfristig in den Griff zu kriegen heißt nicht "Parkraumbewirtschaftung XXL" wie sich die Stadtregierung Rot-Grün mit Bürgermeister Häupl und Vize-Bürgermeisterin/Verkehrsstadträtin Vassilakou wohl vorstellen, sondern „Niedrigere Ticketpreise der Öffis ohne weitere Belastungen(Gebührenerhöhungen, Steuererhöhungen, etc.) der Wiener Steuerzahler".
Wie Oktober 2012 vom BHB hingewiesen gibt es genau einen Weg welcher diese Realisierung erlaubt:
Eine Eingemeindung der wichtigsten "Pendler" Gemeinden um Wien (mit Vösendorf müsste man anfangen im Rahmen einer
umfassenden Gemeindegebietsreform) ist unausweichlich
will man nicht ganz Wien dem Altar der Rot-grünen Parkraumbewirtschaftung opfern!
Allein die Eingemeindung von Vösendorf bringt neben engerer Zusammenarbeit auch die Senkung der Fahrscheinpreise um 2€ mit sich, da statt zwei (Zone 100 + 1 Außenzone=2€) nur mehr ein Fahrschein(Kernzone 100) bezahlt werden muss.
Somit wären die Öffis auch für viele Pendler wieder interessant
und diese könnten(wenn ein Auto benutzt wird) künftig ihre Autos zuhause stehen lassen.
Quellen:
Befragung betroffener Bürger in Erlaa
Ende des kostenlosen Parkens in Liesing: Parkraumbewirtschaftung und Diskriminierung der Autofahrer in Liesing droht! (07.März 2012)
"Entwicklung der Parkraumbewirtschaftung in Wien", wien.gv.at, 01.10.2012,
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