Sonntag, 9. Mai 2021

Die Unverschämtheit des Harald Mahrer(ÖVP) inmitten von Corona

Aus einem Artikel der Salzburger Nachrichten wurde mir zugetragen, dass der Wirtschaftsbund unter Wirtschaftsbundpräsident Dr. Harald Mahrer (übrigens ÖVP-Parteimitglied und Zugleich Präsident der Wirtschaftskammer Österreich) eine Kürzung des Arbeitslosengeldes für Langzeitarbeitslose plant.

Im Artikel steht um genauso zu sein:


"Der ÖVP-Wirtschaftsbund möchte, dass Langzeitarbeitslose Jobs in ganz Österreich annehmen müssen und ihr Arbeitslosengeld auf unter 40 Prozent gesenkt wird. Dies berichtet die "Presse" (Freitag) unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier des Wirtschaftsbunds. Chef des Wirtschaftsbundes, einer ÖVP-Teilorganisation, ist Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer. SPÖ, FPÖ und Gewerkschaft reagieren empört. Widerstand kam auch vom Koalitionspartner, den Grünen."

                    -Zitat: Salzburger Nachrichten.at

Dass ganze in

  1. Mitten von Corona
  2. Mitten des größten Wirtschaftseinbruchs der letzten Jahrzehnte
  3. der ersten Rekord-Arbeitslosigkeit seit vielen Jahrzehnten

Da muss man wirklich, dass deutsche Sprichwort bemühen: Hat der "nicht mehr alle Tassen im Schrank", dieser Dr. Mahrer? 

Das frage ich mich wirklich gerade, wie dieselbe Partei welche Lockdowns beschließt, Ausgangspeerren verordnet, Leute in Kurzarbeit steckt und für die Wiedereinstellung "gescheiterter Existenzen" nicht einen Cent übrig hat, so eine Widersprüchliche Politik fahren kann und WIEDERGEWÄHLT werden wird!

Unfassbar! Da bleibt einem wirklich die Spucke weg, bei solch einer Unverschämtheit und rücksichtslosen Umgang mit der Bevölkerung!

P.s.: 

Als Harald Mahrer(ÖVP) noch in der Bundesregierung "nur" als Staatssekretär saß verteidigte er vehement, dass mehr Frauen in Aufsichtsräten sitzen sollten.
Lästerte unter anderem über "Alt-Machos".

"Wenn ihm jemand erklärt, er kenne keine für ein Aufsichtsratsmandat geeignete Frau, zückt Mahrer seine "Geheimwaffe", ein violettes Kuvert. Darin befindet sich eine Liste mit mehr als 50 Namen, alles Managerinnen, "die top-qualifiziert sind. Österreicherinnen und auch internationale Kandidatinnen""

-Zitat: Kurier.at

Ferner bezeichnete er damals Männer als "Mandatesammler".

Ich frag mich in der retrospektive: Wieso hatte er innerhalb des Wirtschaftsbundes dann nicht lieber einer Frau den Posten oder nennen wir ihn Job als Wirtschaftsbundpräsidenten überlassen?

Scheinbar hat die ÖVP auch im 21.Jahrhundert keine qualifizierte Frau für diese wichtige Funktion gefunden trotz Mahrers ominösem violetten Kuvert.

Kein Wunder eigentlich, bei den Charakter-Eigenschaften welche man für diese Funktion besitzen muss (die sich gerade erst herauskristallisiert haben).


Quellen:

"ÖVP-Wirtschaftsbund will Langzeitarbeitslosen Geld kürzen", 07.Mai 2021, sn.at

"Zu wenig qualifizierte Frauen? "Chauvinistischer Schwachsinn", 09.03.2017, kurier.at

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