Sonntag, 4. Oktober 2015

SPÖ Wien steht für: Deutsch lernen zum Wählen unnötig

Die SPÖ Wien hat es wieder einmal geschafft zu beweisen wie ernst sie ihre angeblichen obersten Maxime  wie "Jeder Flüchtling soll Deutsch lernen" (sic! Michael Häupl) wirklich nimmt.

Vor Kurzen habe ich einen Flyer der Partei gefunden, welcher in bosnischer bzw. kroatischer Sprache mitverfasst ist.





(Zum Vergrößern hier klicken)









































Soviel also zur viel gepriesenen Integrationspolitik der SPÖ Wien, dessen Parteichef doch gerade erst am 8.September wieder sagte, dass :
 "In den Berufsschulen werden Förderprogramme in Deutsch als Fremdsprache und Mathematik angeboten. Wir begleiten jeden Jugendlichen bis zum Bildungsabschluss", so Häupl. Starten werde man in der Berufsschule für Gastgewerbe und der Berufsschule für Lebensmittel, Touristik und Zahntechnik."
                   Zitat Michael Häupl (SPÖ Wien, Bürgermeister) -gegenüber österreich.at
               
 
Die 6 abgebildeten Kandidaten der SPÖ Wien kandidieren im Übrigen für den Gemeinderat, nicht etwa lediglich bei der Bezirksvertretungswahl (bei dieser sind auch EU-Ausländer wahlberechtigt).
Warum die Werbung für die Wiener SPÖ und ihre Kandidaten in Kroatisch bzw. Bosnisch erstellt wurde, ist daher besonders bizarr.

Für die Gemeinderatswahl sind nur österreichische Staatsbürger (also jene mit österreichischem Pass) zugelassen.
Das wirft wirklich ein schiefes Licht auf die Optik punkto Voraussetzungen für die Beantragung der österreichischen Staatsbürgerschaft in der Bundeshauptstadt Wien.

Deutschkenntnisse dürften jedenfalls nicht mehr so wichtig gewesen sein ...bei bisherigen Staatsbürgern wohlgemerkt!

Kaum vorstellbar aus meiner Sicht, dass man bei "Flüchtlingen" wirklich auf mehr Strenge bei diesem Integrationskriterium achten wird.

Noch ein Grund mehr allerdings, warum man am 11.Oktober 2015 der SPÖ keine Stimme geben sollte.


Quellen:
Häupl: "Jeder Flüchtling soll Deutsch lernen", österreich.at, 8.September 2015
Liste der Kandidatinnen und Kandidaten, wien.gv.at

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