Der BHBlog fordert Hotspot-Controls und Grenzkonrollen!
Einleitend sei gesagt:Es gibt in Wien öfters Polizeieinsätze unter Blaulicht mit erfolgreichen Festnahmen als in den Medien tatsächlich über solche Fälle berichtet werden kann. Ebenso passieren Verbrechen bevor die Polizei überhaupt an Ort und Stelle sein kann.
Als Bürger könnte man aufgrund Berichte der Medien meinen, Wien sei nicht bloß die lebenswerteste auch die sicherste Hauptstadt der Welt.
Unlängst war ein Straßenbahnfahrer in Rodaun Opfer eines Gewaltakts geworden:
Wieder gab es einen Übergriff auf einen Straßenbahnfahrer in Wien. Zwei unbekannte Täter attackierten den Fahrer Dienstagabend bei der Endstelle der Linie 60 der Linie 60 auf der Schillerpromenade in Liesing. "Die Täter schlugen ohne offensichtlichen Anlass seitlich und von hinten auf den Fahrer ein", bestätigt Michael Unger von den Wiener Linien. Ein Fahrgast beobachtete den Übergriff und wollte einschreiten – da flüchteten die Männer.
Quelle: Kurier.at
Erst am frühen Dienstagabend wurde ein 38-jähriger Straßenbahnfahrer bei der Endstelle der Linie 60 auf der Schillerpromenade in Liesing angegriffen und verletzt. Der Täter und ein Komplize flüchteten, das Motiv liegt weiter völlig im Dunkeln. Der Fahrer hatte um 18.35 Uhr in der Endstation einige Minuten Aufenthalt. Er ging eine Runde um seinen Zug, um diesen auf Gebrechen zu kontrollieren. Als er wieder einsteigen wollte, um loszufahren, fiel ihm ein junger Mann auf. Dieser sprang prompt unmittelbar vor der Abfahrt in die Garnitur und begann dem Lenker zu beschimpfen.
Mit einem Schlagstock prügelte der Unbekannte auf den 38-Jährigen ein. Der Lenker wollte die Tür schließen, damit der Aggressor nicht davonlaufen konnte, doch diese ging wieder auf.
Die jugendlichen Angreifer seien geflüchtet, nachdem ein Fahrgast den Vorfall bemerkt hatte und dem Fahrer zu Hilfe gekommen war
Der Jugendliche flüchtete mit einem Komplizen. Das Opfer trug bei der Aktion Platzwunden am Kopf sowie Prellungen am Unterarm davon, weil er eine Hand schützend vor den Kopf gehalten hatte.
Der Betriebsrat der Wiener Linien forderte erhöhte Sicherheit für seine Mitarbeiter
"Wir wollen eine flächendeckende Videoüberwachung in allen Fahrzeugen, Stationen sowie Endstellen. Gleichzeitig muss das Personal für die Sicherheit aufgestockt werden", forderte der Zentralbetriebsratsvorsitzende der Wiener Linien, Michael Bauer. Zusätzlich sollten in Tagesrandzeiten und bei Nachtfahrten nur mehr Fahrzeuge mit Fahrerkabinen eingesetzt werden.
Quelle: Diepresse.com
Kommentar des Bloggers
Der Benjamin Heinrichs Blog fordert, dass die Liesinger Bezirksvertretung sowie die Wiener Stadtregierung endlich das Modell der Hot-Spot Controls (siehe 6 Mindestanforderungen für den 23.Bezirk) als Maßnahme zur Verbrechens-Bekämpfung im 23.Bezirk einführt."Wenn bereits ein Straßenbahnfahrer von mehreren Jugendlichen aufgelauert wird und dann mit Schlagstock attackiert wird, sind die Fahrgäste noch mehr gefährdet, die Sicherheit in Wien-Liesing ist leider nicht mehr gewährleistet!"
Das Modell der Hot-Spot Controls
(welches in der Rubrik "6 Mindestanforderungen" zu finden ist) für den Bezirk Liesing umfasst:
Hot-Spot Controls durch die Polizei zur Überwachung der wichtigsten Gegenden im 23. Bezirk wie den Liesinger-Platz (Bahnhof), Atzgersdorf-Mauer(S-Bahn), diverse Straßenbahn-Stationen der Linie 60 von Rodaun bis Friedhof-Mauer(Franz-Asenbauer-Gasse) sowie Alt-Erlaa(Bereich um die U6 sowie den Wohnpark) und andere U-Bahn- , S-Bahn-Stationen sowie auch die Badner-Bahn Station (Inzersdorf
Personenbahnhof).
Flächendeckende Video-Überwachung wie Sie die Wiener Linien fordern klingen zwar vielversprechend, kosten jedoch unheimlich viel Steuergeld(an jeder Straßenbahn oder Bus-Station Wiens Kameras zu platzieren ist einfach nicht umsetzbar).
Sehr wichtig wäre vor allem die Wiedereinführung von Grenz-Kontrollen in Österreich (da selbst bei flächendeckender Videoüberwachung eine große Anzahl an Tätern recht bald über alle Berge wäre).
Quellen:
" Bim-Fahrer mit Schlagstock attackiert ",16.04.2014,kurier.at,
"Nach Überfall: Betriebsversammlung bei Wiener Linien",17.04.2014,diepresse.com
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