"Ich kann mit 99-prozentiger Sicherheit sagen, dass er zur NSDAP oder einer Gliederung gehören wollte", erklärt der mit den Straßennamen befasste Florian Wenninger
"Unser Großvater hat die Nazis zeitlebens verabscheut", sagt
Elisabeth Jezek im bz-Interview. Jezek ist Barilits Enkelin, der auch
als Bürgermeister von Mauer bekannt war. Seine Haltung habe ihm
sogar einen Eintrag auf der schwarzen Liste, der Warnkartei der
Nazis, eingebracht. "Die Straßennamen-Liste muss korrigiert werden",
fordert Jezek. "Dieses Unrecht darf nicht bestehen bleiben.
Fakt ist, dass Barilits der NSDAP beitreten wollte, aber von den
Nazis selbst als politischer Gegner eingestuft und abgelehnt wurde.
Warum er überhaupt um den Beitritt angesucht hat, lasse ich 75 Jahre
später nicht rekonstruieren, erklärt Historiker Florian Wenninger:
"Es ist grundsätzlich vorstellbar, dass er sich vor Verfolgung
fürchtete und nur präventiv beitreten wollte."
Rudolf Barilits (1874-1962) war christlich-sozialer Bürgermeister von Mauer.
"
Der BHBlog ist der Meinung, dass der Vorwurf des Herrn Florian Wenninger welcher nachweislich 2002 bis 2003 für die SJ-Wien(Sozialistische Jugend) Presseaussendungen durchführte, nur als politisch motiviert gelten kann um einen konservativen Politiker (die christlichsoziale Partei war Vorgänger der ÖVP) in den Dreck zu ziehen.
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| Vom 13.September 2002 existiert eine Presseaussendung von Florian Wenninger IM NAMEN DER sj-wien |
Auch heute kooperiert der Historiker Wenninger mit der SJ (Jugendorganisation der SPÖ):
"Vom Wert der Geschichte": Zeithistorische Analyse über die Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus von Florian Wenninger auf http://blog.sjoe.at veröffentlicht"
lautet unter anderem der Untertitel ein Titel einer Aussendung auf APA OTS vom 12.Februar 2013 der SPÖ Bundesorganisation ,welche darauf hinweist, dass die SJ Analysen von Herrn Wenninger auf ihrem Blog veröffentlicht hat.
"Dr. Barilits diffamieren zu müssen nur, weil er einen NSDAP-Beitritt erwog, kommt einer Schubladisierung gleich die seinesgleichen sucht.Quellen:
"Unser Opa war kein Nazi", 30.10.2013, meinbezirk.at
"bz-Wiener Bezirkszeitung: Wiener Historikerkommission hat falschen Nazi auf Liste",30.10.2013,ots.at

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