SPÖ und ÖVP erreichen abermals über 50% der Mandate.
Die FPÖ mit 21,40% ist der Sieger der Wahl.
Die Grünen erreichen Zugewinne (aber weniger als in Umfragen mit 13-15% erwartet).
Team Stronach zieht (dank hoher Wahlkampf-Investitionen) mit 5,79% ein.
Die Neos mit 4,80% überwinden ebenfalls die 4%-Hürde und sind damit die eigentliche Überraschung unter den Kleinparteien.
Das BZÖ fliegt mit 3,63% aus dem Nationalrat, Josef Buchers Entscheidung auf den erfolgreichen Wahlkampfleiter Stefan Petzner zu verzichten dürfte durchaus ausschlaggebend gewesen sein.
Es wird also keine Rot-Schwarz-Grüne Koalition geben, aber weiterhin 5 Jahre Rot-Schwarz.
Die Tatsache, dass es mit NEOS und Grüne zwei linksliberal-orientiere Parteien und mit Team Stronach und FPÖ eine populistische/wirtschaftsliberale und eine rechtspopulistische Partei gibt könnte aber im Bezug auf Verfassungsgesetze mit 2/3 Mehrheit noch eine Rolle spielen.
Mandats-Stand (mit 29.09.2013):
SPÖ 53
ÖVP 46
FPÖ 42
GRÜNE 22
FRANK 11
NEOS 9
SPÖ und ÖVP kommen auf 99 Mandate.
122 sind für eine Verfassungsmehrheit notwendig.
Bleibt es beim momentanen Stand (was aber aufgrund der Briefwahlauszählungen nicht als sicher gilt), würden SPÖ, ÖVP und Grüne nur auf 121 Mandate kommen.
Für Verfassungsänderungen seitens SPÖ und ÖVP -Bundesregierung bräuchte es also entweder die FPÖ-Zustimmung oder : ein vierte Partei.
Quellen:
"Vorläufiges amtliches Endergebnis",orf.at,29.09.2013
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