Dienstag, 3. September 2013

Mehrheit der Wiener für Rücktritt von Vize-Bürgermeisterin Vassilakou

Eine Mehrheit der Wiener (49% zu 42%) ist für den Rücktritt von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne).
Das hat eine Gallup-Umfrage ergeben.

BHBlog: Ich halte zwar nichts von Umfragen, aber es sollte zumindest analysiert werden wieso in einer Umfrage (normalerweise haben die Grünen hier die besten Werte) ein Misstrauensvotum bei einer Grün-Politikerin(obwohl ein Drittel aller Journalisten sich sogar grün fühlt)  überhaupt möglich wurde:


November 2012:

Die Grünen wollten auch in den Außen-Bezirken allen voran Liesing das Parkpickerl einführen!
Zum Glück haben die Bürger bei der späteren Volksbefragung diesem Unternehmen dann endgültig einen Riegel vorgeschoben so, dass der Stadt Wien nur noch die Möglichkeit der Verwaltung bereits eingeführter Parkraumbewirtschaftungszonen zur Verfügung bleibt.
Vassilakous Selbstverwirklichungsplänen tat dies aber keinen Abbruch.

Juni 2013:

Die Grünen wollen keine kostenlosen Anrainer-Parkplätze in Parkpickerlgebieten (lehne sich also mit Anrainern an) Anrainerparkplätze solle es nur in Bezirken/Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.
Das aber auch Anrainer in Nicht-Parkpickerl-Bezirken nun immer seltener Parkplätze finden wird ignoriert.
Die Niederlage bei der Volksbefragung zehrt an der Verkehrsstadträtin.

Währenddessen hat der BHBlog die Unglaubwürdigkeit der Grünen aufgedeckt:

Obwohl die Grünen allen voran Maria Vassilakou 2009 gegen die ÖBB demonstriert hatten, weil der Güterverkehr auf die Straße verlegt wurde, tat dies anno 2013 nichts mehr zur Sache.
So, dass die ÖBB zusammen mit der Stadt Wien am 13.Juni 2013 repräsentiert durch
 ÖBB-Regionalleiter Thomas Simandl und Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
stolz verkünden, dass 480 überdachte Fahrrad-Stellplätze mit 800.000 € durch beide (ÖBB und Stadt Wien)finanziert werden.
Obwohl der Güterverkehr auf der Bahn weiter abnimmt (die Grüne Forderung noch immer nicht von der ÖBB erfüllt wurde), lässt sich die Verkehrsstadträtin auf diese Mit-Investition seitens ÖBB ein.
Vassilakous scheinbare Denkweise:
Grüne Aktivisten: Stellenwert ist gleich 0
ÖBB als Mit-Investor für Fahrradständer: Hoher Stellenwert.
Vassilakou verliert an Glaubwürdigkeit!

Neugestaltung der Mariahilferstraße: Der Super-Gau

Obwohl Wirtschaftstreibende sich gegen die Pläne der Verkehrsstadträtin aussprechen, setzt Maria Vassilakou unbarmherzig die Neugestaltung der Mariahilferstraße um.
Das Radfahren gegen die Einbahnen wird verordnet, zwei Begegnungszonen (wo Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger sich eine Verkehrsfläche teilen) werden eingeführt.

BHBlog erzählt von Reaktionen auf das Projekt Mariahilferstraße "neu":

"Empörung gibt es unter anderem weil Autofahrer früher aus der Hofmühlgasse kommend durch die Otto Bauer Gasse zur Andreasgasse schnellstens hingelangten, und nun ein längerer Fahrweg notwendig ist, welche die Produktion zusätzlicher CO2-Schadstoffe zur Folge hat. Da schütteln selbst Grün-Wähler den Kopf."

Tägliches Verkehrschaos in den betroffenen Straßen und rücksichtslose Radfahrer sind weitere Gründe, wieso die Neugestaltung der Mariahilferstraße für Verkehrsstadträtin Vassilakou zum politischen Super-GAU wird.

Quelle:
"Mehrheit will, dass Vassilakou abdankt", 01.09.2013, oesterreich.at
"Österreich: Ein Drittel der Journalisten fühlt sich grün",08.02.2008,diepresse.com


Keine Kommentare: