Freitag, 23. November 2012

Die SPÖ eine intellektuelle Arbeiterpartei?



Historischer Hintergrund:

"Bis 1934 hieß sie Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP), während des Austrofaschismus und der NS-Diktatur war sie verboten, von 1945 bis 1991 hieß sie Sozialistische Partei Österreichs. "
Entnommen Wikipedia "SPÖ"

Seit 1991 ist die Parteibezeichnung "Sozialdemokratische Partei Österreichs" (wie man sich denken kann, um den negativen Beigeschmack im Begriff "Sozialistische" zu vermeiden).
Ende der 80er/Anfang der 90er  zerfiel die Sowjetunion und damit, dass sozialistische System;  die kommunistischen Verbrechen (von welchen sich die SPÖ wohl abgrenzen wollte) mussten erstmals aufgearbeitet werden.


Wie jeder gut weiß sind die zwei großen Höhepunkte der heutigen SPÖ mit welchen Sie in ganz Österreich 
selbst die unpolitischten Staatsbürger erreicht der 1.Mai "Tag der Arbeit" und das ebenfalls jährlich stattfindende Donauinselfest.

Schön und gut, Gratis-Konzerte oder ein Maiaufmarsch sind doch toll oder nicht?
Nicht wirklich!

So etwas gab es doch schon im Kommunismus und dieser ist wie oben gelesen ist zerfallen.
Was die SPÖ alljährlich abhält, ist (aus meiner Sicht)  unterm Strich nur Brot&Spiele -Politik wie schon im alten Rom unter Julius Cäsar (setzte man in der Mercer-Studie lediglich den Vergleichsmaßstab auf das Thema "Unterhaltung" hatte Wien insofern tatsächlich den Titel "die Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt" wohl verdient =>aber sicher nicht auf Basis der Infrastruktur, Arbeitsplätze oder Kaufkraft).


Was ich konkret meine?

Nun ja ein Donauinselfest und ein 1.Mai (traditioneller Maiaufmarsch seitens SPÖ vorm Wiener Rathaus) pro Jahr erzeugen noch lange keine permanenten Arbeitsplätze, sondern dienen rein der Eigen-PR (Eigen-Werbung) der zweitgrößten Partei Österreichs (bezogen auf  die Mitgliederzahl von 243.462, 700.000 hat die größte Partei Österreichs die ÖVP).

Wie auf der Website unzensuriert.at behauptet wird, wurde das Donauinselfest allein im Jahr 2011 mit 1.8 Millionen Euro subventioniert, was bedeutet, dass jeder in Wien lebende Steuerzahler für dieses "Fest" entsprechend einen Anteil seiner Steuern mitzahlen musste!


Das Donauinselfest 2012 lockte drei Millionen Menschen auf das Areal zwischen Nord- und Reichsbrücke.


Jährlich nehmen also daran über 3 Millionen Menschen teil, was nach Adam Riese bedeutet, im Zweifelsfall mindestens 1,2 Millionen der Teilnehmer nicht einmal aus Wien kommen(und keinen einzigen Cent an Steuergelder aufwenden mussten).
Dies weiß man so genau denn:
Wien hat bloß 1.731.236 Einwohner (Stand 23.November 2012) nicht 3 Millionen!



Freilich muss man zugeben, dass die Brot&Spiele Eigen-Werbung in allen 9 Bundesländern geschieht, auch dem ÖVP-regierten Niederösterreich zum Beispiel.

Die bis jetzt genanten Fakten würde bereits ausreichen die SPÖ als Partei der Dekadenz zu überführen (dem absoluten Gegenteil einer Arbeiterpartei)!


Wie dem auch sei, das ist doch erst der Gipfel des Eisbergs!



Die SPÖ WAR früher eine intellektuelle Arbeiterpartei!
Anno 2012 ist sie es NICHT MEHR.
Und ich erkläre Ihnen auch warum:

Die Pläne und Forderungen welche derzeit von Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu lesen sind um Arbeitsplätze zu schaffen können und werden nicht durch die Partei SPÖ erreicht!

Die neueste Forderung des Herrn Arbeitsminister/Sozialminister Hundstorfer und der SPÖ ist:

Die Ausbildungspflicht für Jugendliche!

In einer Presseaussendung des Sozialministers war am 6. November 2012 zu lesen:

Hundstorfer strebt Ausbildungspflicht für Jugendliche ab 2015 an



Aber überraschenderweise ist es die Europäische Kommission NICHT die SPÖ 
,welche diesen Plan entwickelt hat und zu aller erst gefordert hat.


So ist einem offiziellen Dokument des Rats der
EUROPÄISCHEN UNION (im Rahmen der EU-Initiative “Chancen für junge Menschen”) auf nicht nur die Forderung "frühzeitige Schulabgänge zu verhindern" (die SPÖ verlangte 10 Monate später die Ausbildungspflicht für Jugendliche, was nur eine Umschreibung der EU-Forderung ist) zu entnehmen:
Mit der Initiative „Chancen für junge Menschen“ unterstützt die Europäische Kommission Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit. Die Mitgliedsstaaten sind dabei aufgerufen, frühzeitige Schulabgänge zu verhindern[...]

Eine Reihe von Maßnahmen werden von der Kommission direkt finanziert:
  •        1.3 Millionen € zur Schaffung von Lehrstellen 
  •        4 Millionen € zur Einführung von "Jugendgarantie"-Systeme
  •       Durch Aufstockung der Finanzmittel für den Europäischen Freiwilligendienst                                   sollen 2012  mindestens 10 000 Gelegenheiten für Freiwilligentätigkeit bereitgestellt werden.
  •  Im Zuge der Initiative „Dein erster EURES-Arbeitsplatz“ sollen 5 000 junge Menschen in den Jahren 2012/2013 bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in einem anderen Mitgliedstaat unterstützt werden.

Im Grunde bedeutet dies die SPÖ ist nicht mehr als der Kettenhund der Europäischen Union!
Durch EU-Mittel werden wie im Dokument zu lesen, Arbeitsplätze geschaffen nicht auf Initiative der SPÖ!

Alle Rufe kommen aus Brüssel und die SPÖ "bellt" diese nur nach
und gehorcht, wenn es die EU will:


Denn wenn die SPÖ oder irgendeine andere Partei "Njet" zum ESM sagt, GIBT ES KEINEN EINZIGEN NEUEN ARBEITSPLATZ!(die EU-Kommission stellt einfach die Schaffung von Lehrstellen ein)
Dieses System der Arbeitslosenreduktion wie wir es kennen, ist leider nicht auf SPÖ oder ÖVP sondern die EU aufgebaut!
Jedes Mal wenn Ihnen die Bundesregierung sagt "wir haben niedrige Arbeitslosenzahlen" ist dies nur einem Glückstreffer der EU, NICHT DER REGIERUNGSARBEIT zu verdanken!
So bald aber die EU einen enormen Fehler macht, FALLEN WIR MIT IN DEN ABGRUND!


Die SPÖ ist keine intellektuelle Arbeiterpartei, sondern dumpfer Befehlsempfänger der Brüsseler "Elite"!

Sie hängt um es bildlich auszudrücken gemeinsam mit allen anderen Regierungsparteien Europas wie ein Infusions-Patient am "Tropf EU"!




Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten:


Ein aktuelle Umfrage von OEKOSULT für die Wiener Bezirkszeitung vom 21/22.11.2012  bescheinigt ein mageres Ergebnis für die Wiener SPÖ,




Die Umfrage von OEKOSULT (n=300) zeigt folgende Ergebnisse, in Klammer das Ergebnis letzter Gemeinderatswahl in Wien:

SPÖ : 37,1% (44,34%)
ÖVP: 15,7% (13,99%)
Grüne: 13,1% (12,64%)
FPÖ: 17,6%   (25,77%)
BZÖ: 4,5%    (1,33%)

Von den Rathaus-Oppositionsparteien  haben sich seit letzter Wahl in Wien nur das BZÖ (+3,17%) und die ÖVP (+1,71%) erheblich verbessert.
Die Wiener SPÖ musste gar mit - 7,24% vorlieb nehmen!


Das Endergebnis der letzten Gemeinderatswahl (2010) entnehmen Sie bitte unter "Quellen".

Quellen:

Keine Kommentare: