Donnerstag, 25. Januar 2024

Replik/Kritik an Ariel Muzicant Serie #nichtalleineinenTopfwerfen 1/2

#nichtalleineinenTopfwerfen Teil 1

Vor einiger Zeit hat mir jemand aus dem FP-Umfeld geholfen. Nicht im sozialen Sinne, auch nicht im Bezug auf die Impfpflicht oder Corona-Lockdowns oder 2G/2.5G/3G-Maßnahmen oder der "Impfapartheid" (Wortschöpfung Herbert Kickl von der Freiheitlichen Partei Österreichs). Aber mehr dazu im Folgeteil von nichtalleineinenTopfwerfen. Wir werden da leider auch wieder Themen aus der Vergangenheit anfassen müssen, nur zur Warnung...

Wem also dies nicht passt, möge die Artikel überspringen, auch wenn die Informationen durchaus wichtig sein könnten, vorallem verspreche ich das für Teil II!Und meinen Background und wie ich zu was im Detail stehe, aus Teil 1 ein bisschen zu kennen mag auch hilfreich dafür zu sein.

Ariel Muzicant und mich verbindet ideologisch nichts. Auch wenn vielleicht in meiner Vergangenheit aufgrund des Vornamens in der Volks und - Unterstufenzeit eventuell Spekulationen aufkamen, um meine religiöse Weltanschauung.
So kann ich mich noch sehr gut erinnern, wie im Jahr 1999 in meiner Anwesenheit in einer Pause ein nicht bloß antisemitischer, sondern auch antijüdischer Witz erzählt wurde, der wirklich ich darfs gar nicht aussprechen weit entfernt von "schwarzem Humor" war. Ich bin mir (des Gedankens) nicht bewusst gewesen, aber es ist durchaus möglich, das einige von uns Menschen "Opfer" von unterbewussten (nicht-direkten) Antisemitismus geworden sind.

Das heißt, dass Mann oder Frau eventuell einige Aspekte der Religion des Judentums oder der Nationalität des Staates Israel aufgewiesen haben könnte(in Augen anderer) und aufgrund dieser Charakteristik in dessen/deren Anwesenheit Anspielungen auf genannte Eigenschaft bzw. Glauben und Nationalität erfahren durfte.
Selbst dann, wenn diese Person a.) römisch-katholisch oder b.)nicht mal Verwandte mit dem genannten semitischen Background hätte. Jedoch: Das war an einer Wiener AHS will ich klarstellen, wo ich das einmalig erlebt habe, sonst nie wieder. Und ich kann es auch nicht 100% ausschließen, dass dieses (für echte Personen jüdischen Glaubens oder israelitischer Nationalität) abscheuliches Auftreten gar nicht gezielt mir galt. Es war ja auch immerhin ein Wahlkampf im Gange, von dem ich jedoch selbst(ich war Schüler) wenig mitbekam damals muss ich gestehen. 

Egal was die Absicht dahinter war, man macht das einfach nicht! Das mit der AHS wollte ich nur klarstellen, da ich später in eine nicht-öffentliche Schule wechselte. Und nein der ekelerregende, menschenverachtende, rassistische, antijüdische Witz war nicht der Grund. Es war bloß das Mobbing an sich, auf dass ich nicht im Detail eingehen werde und dessen Opfer ich auf jeden Fall war.
Ich erwähne, dass nur damit klar ist, dass das an einer anderen Schule passierte, nicht damit der Ruf jener zerstört wird wo ich meine längste Zeit verbracht hatte.

 Auch möchte in an dieser Stelle hinweisen, dass ich es vehement ablehne, wie in Medien in Österreich und Deutschland angesichts der Ereignisse um Israel und Palästina (vorwiegend betreffend Israel und der Hamas im Gazastreifen), von einem"Antisemtismus" in Österreich/Deutschland zu sprechen. 

Ich halte dies für sehr wichtig, weil laut Definition selbst Palästinenser unter der Kategorie "Semiten" fallen würden. Auch wenn die allgemeine Definition des Antisemtismus im historischen Kontext vorallem der NS-Zeit die Religion zusätzlichIch halte dies für sehr wichtig, weil laut Definition selbst Palästinenser unter der Kategorie "Semiten" fallen würden. Auch wenn die allgemeine Definition des Antisemtismus im historischen Kontext vorallem der NS-Zeit die Religion zusätzlicheinschließt, finde ich die Begrifflichkeit "antijüdisch", oder sämtliche Bezeichnungen, die Hass, Gewalt etc. gegen Menschen mit jüdischer Weltanschauung gerichtet aufzeigen, wären passendere Begrifflichkeiten.

Weil nur so klar abgegrenzt wird, dass wir hier nicht von Deutschen, Österreichern etc. reden, die (wieder einmal ....) etwas gegen Israeliten und oder Menschen des Judentums haben
Sondern eben den "Neuankömmlingen" oder besser gesagt, schlechtintegriert, nicht assimilierten Menschen(Religion und Staat sind getrennte Dinge in der Republik Österreich, ein Vermischen beider im gesellschaftlichen Kontext abgesehen von Feiertagen ist nicht wünschenswert!-meiner Meinung nach).


Zurück zu Mobbing noch kurz: Mobbing ist auch so eine Sache, die ich keiner politischen Seite (links/rechtsm"klassisch" zuordnen würde. 

 Auch wenn dies Medien wie CNN/NBC gerne den rechtskonservativen, etwa Donald Trump zu gerne vorwarfen in der Vergangenheit (und natürlich im großen Fernsehen mit Millionen Zusehern ...).

Jeder kann Opfer davon werden, aber auch jeder kann Täter sein. Dieses Thema geht über Parteigrenzen weit hinaus! Das ist meine Erfahrung zum Mobbing, warum und wer aller Opfer antisemitischer/antijüdischer Statements oder Taten wird, kann ich nicht beurteilen. Nicht auszuschließen ist, dass es bei einigen Menschen einer Art Minderwertigkeitskomplex gibt und wieder andere gezielten Hass/Neid als Motiv verspüren. Jedoch: Weiß ich es nicht und bin mir sicher für nichts in der Welt gibt es genau eine Erklärung ...Außer vielleicht der Entstehung der Welt und dass die Erde bewohnbar für Menschen gemacht wurde.


Jedenfalls zurückkommend zum Themen-Titel: Der ehemalige Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Ariel Muzicant hat vor 5 Jahren einen Beitrag geschrieben unter dem Titel "Jegliche Koalition mit der FPÖ ist zu unterlassen". Nun mögen seine Gründe aufgrund vergangener Auseinandersetzungen mit Jörg Haider und anderen Mitgliedern(Ex-Mitgliedern) und Politikern der blauen Parlamentsfraktion (und oder in den Bundesländern) seinen Anteil beigetragen haben, dass er hier politische Statements in Zeitungen veröffentlichen lässt.

Aber da mich nichts mit Muzicant verbindet, außer vielleicht von Jörg Haider (der mir auch ein wenig bekannt war) gehört und oder gesehen zu haben, gibt es für mich keinen Grund, mich persönlich angegriffen zu fühlen.
Jedoch weiße ich dennoch vehement daraufhin, dass auch wenn dem IKG und Muzicant die Namen sämtlicher oder viele Burschenschafter durchaus ein Begriff sind, wir in Zeiten des Datenschutzes und einer Datenschutzgrundverordnung so etwas in Österreich nicht machen dürfen.

Also Personen beim Namennennen und auflisten. Ich weiß gerade die Vergangenheit, besonders in der NS-Zeit gab sehr viele Erlebnisse, traumatische Ereignisse, Verbrechen, Menschenrechtsverletzungen, Herabwürdigungen, Tod, Elend undVerderben und sämtliche anderen Formen abscheulicher Erfahrungen, die gemacht wurden, von sich.

Um dass "nicht vergessen", kümmern sich ohnehin andere bereits. Jedoch möchte ich klar sagen, dass man niemals alle Personen, ob nun FPÖ, Burschenschafter oder andere Vorfeldorganisationen, nahestehende Organisationen, alle Menschen in einen Topf zu werfen sind.

Leider Gottes, und da muss ich einer Person, die ich namentlich nicht kenne, zustimmen, ist auch leider gerade die Zeit zwischen 1. und 2.WK (teilweise sogar über 1945 hinaus), die Erfahrungen, die gemacht wurden von unseren Mitbürgern mit der Konfession des Judentums oder späterer israelitischer Staatsbürgerschaft (der französische Despot, Tyrann, Diktator(für manche Franzosen dennoch ein Nationalheld) Napoleon Bonaparte hat den Begriff geprägt) wie finster, grimmig und boshaft so mancher Mensch sein(werden) kann.


Weshalb durchaus die des Doktor Bhakdis "von den Nazis das "Erzböse" gelernt und "umgesetzt" aus rein psychologisch-nüchterner Sicht nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist, auch wenn ich der Aussage nie zustimmen würde. 
Dazu bräuchte es überhaupt erst wissenschaftliche Studien, die so etwas belegen und wie schon der Titel sagt, und dass gilt hoffentlich für jeden Menschen "nicht alle in einen Topf werfen". In Wahrheit hätte nämlich spätestens nach dem 2.Weltkrieg (und wahrscheinlich besser vorher) jeder, der dabei war, ob nun als Soldat Zivilist, Opfer eine sofortige psychologische Betreuung bedurft.Rein subjektiv ist aber meine Haltung/Erfahrung zu Menschen an sich: Wenn du jemanden schlägst, riskierst du, dass der/die mit doppelter Kraft zurückschlägt. Durchaus menschlich verständlich diese Reaktion auf eine Aktion.

Mit ein Grund, wieso ich versuche, Konflikten neuerdings aus dem Weg zu gehen(wenn das möglich ist). Für jeden ist dies freilich keine Option. Und ich möchte festhalten, dass der Mensch an sich wahrscheinlich als einer der gefährlichsten Lebewesen dieses Planeten Erde ist, der diesen bewohnt. Das macht mich nicht zum Misanthropen, es ist lediglich eine nüchterne Beobachtung.
 
Doch das ist nur meine Meinung dazu.Mir war es wichtig, gerade diesen Hashtag zu wählen, daher, dass ein wichtiges Motto einer meiner früheren Lehrkörper war. Nebst "Gleiches Recht für alle" ironischerweise.Der Geschichtsunterricht hat jedenfalls damals wirklich mich so motiviert, dass ich fast schon zu viel Zeitweise mich mit historischen Ereignissen beschäftigt habe.

Wir haben an der Oberstufe später viele Werke in Deutsch zu lesen gehabt, wo Nationalismus, der Faschismus und oder die Nazi-Zeit und die Stigmatisierung von Minderheiten, deren Leid und Todesfolge in Zuge der autoritären Regime, in denen diese lebten, ein Thema war. Ich kann nur sagen, je mehr man über die Zeiten des Nationalsozialismus, aber auch den Ständestaat(vulgo Austrofaschismus) liest, und je mehr man geschichtlich weiß (in meinem Fall war es so), desto unwohler fühlt man sich bei solchen Themen eigentlich. Ich hätte daher fast einen Fleck in Deutsch bekommen, als ich mich nicht getraute, in der mündlichen Prüfung die Parallelen in Zweier dieser Werke aufzuzeigen, in dem Gedanken "dann denkt er/sie (Lehrkörper) ich wäre ein Experte für die NS-Zeit und deshalb ein Nazi-Liebäugler".


Nicht, dass es so geschehen ist(ich hatte einen Vierer im Jahreszeugnis), aber manches ist für manchem zuviel! Was ich mit letztem Satz sagen will, überlasse ich dem Leser, aber generell darf ich daraufhinweisen (im März dieses Jahres erfahren Sie vielleicht privat mehr über mich im Blog), dass es Menschen gibt, mit gewisser psychologischer Konstitution, die gewisse Gefühle oder Erlebnisse weit emotionaler treffen als andere bzw. irrationales Verhalten hervorrufen. An dieser Stelle möchte ich mich entschuldigen, falls jemand aus den verfassten Zeilen sich verletzt gefühlt hat (abgesehen von Mobbern, Mördern, Verbrechern).


Der Ex-Präsident der IKG, und ich finde den Namen israelitisch sehr viel besser als "Israelisch"(da bleibt der biblische Hintergrund /Tora), weil der Bezug zur Religion (Judentum) mehr gegeben ist; konnte freilich nicht wissen, dass wir in wenigen Jahren leider auch Hetzjagden erleben werden, wie diese in Deutschland geschehen sind.

Letztes Jahr hat es bereits einen Politiker einer rechten Partei getroffen, wie der "BR" kürzlich berichtete.Nach diesem sehr umfangreichen ersten Artikel #nichtalleineinenTopfwerfen welcher leider sehr in die Tiefe wieder gegangen ist und schon vom eigentlichen Thema abwich...(ich bitte um Verzeihung, liebe Leser), mache ich Schluss und hoffe Sie ein anderes Mal wieder begrüßen zu dürfen.

Im Übrigen bin ich weder Israel noch Palästina zugeneigt im Kontext der Ereignisse, Gräueltaten und der uns übermittelten Berichterstattungen,die uns ereilen (seit 2023).Wer sich für eine der beiden Seiten gezielt entscheidet, riskiert am Ende die Vergeltung beider zu ernten...

Quellen:

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