Nicht allerdings an Sars-Cov2 /Covid-19 sondern einer andere Krankheit.
Ich war ab 3.März im Krankenstand und erst ab 31.März wieder ärztlich fit geschrieben gewesen, dass ich ab April wieder arbeiten konnte.
Leider fiel mein Krankenstand mitten in die Änderungen durch die weltweite Pandemie eines Viruses der Einschränkungen in unserem Leben mit sich brachte.
Mund-Nasen-Maskenpflicht, 1 Meter Abstand keine Erlaubnis die Familie zu treffen oder Verwandte außerhalb des Haushaltes.
Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen.
Was mich besonders stark getroffen hat, war das zumachen der Gastronomie.
Es war so ein Ritual von mir 5x die Woche essen zu gehen und mehrmals auch Kaffee und Torten zu konsumieren.
Trauere ich dieser Zeit hinterher?
Natürlich, es war was meinem Leben außerhalb der 4 Wände Stabilität gab, vor allem in der Zeit wo ich noch keine Arbeit hatte.
Das war mein Garant, dass ich einen Grund habe raus zugehen und nicht daheim dahinvegetiere.
Wie gesagt ich habe jetzt eine Arbeit. Arbeite aber daheim. Und es wird dauern bis sich alles normalisiert.
Vor meinem Krankenstand bin ich 5 Tage die Woche aus der Wohnung gegangen, lediglich am Wochenende nicht.
Jetzt bin ich außer Tritt geraten, nicht unbedingt wegen dem Krankenstand, umso mehr wegen dieser Corona-Situation.
Einkaufen, dringende Erledigungen, Arbeit, und Sport wenn man will.
Aber immer wieder in TV und anderen Medien die dringenden Appelle "bleibt daheim" oder Twitter Hash-Tags alla "Wir bleiben zuhause".
Sebastian Kurz der Bundeskanzler der Republik Österreich hat es einem sehr einfach gemacht die Wohnung ähnlich einer an Depression erkrankten Person gar nicht mehr zu verlassen.
Die Angst welche die türkis-grüne Bundesregierung geschürt hat, hat soweit geführt, dass Teile der Bevölkerung noch heute stark verunsichert sind.
Das zeigt auch eine Umfrage:
So waren nur 53% der Eltern von schulpflichtigen Kindern für eine (Wieder) Öffnung der Schule, laut einer Unique Research Umfrage für "profil" die im April durchgeführt wurde.
Aber ich wollte über mich schreiben vorwiegend.
Ich habe wirklich Angst, dass ich es irgendwann nicht mehr schaffe mehr als 2 oder 3x die Wohnung zu verlassen.
Weil ich bereits schon über ein Monat mit den restriktiven Freizeitmöglichkeiten leben muss.
Leider bin ich ein Mensch der sich je länger eine Situation verstarrt umso mehr an diese gewöhnt.
Und ich fürchte eines Tages werde ich wie eine bipolar oder depressiv erkrankte Person gar nicht mehr aus der Wohnung rausgehen, wenn nicht bald Normalität einhergeht.
Es wird Änderungen in der Gastronomie geben wenn diese ab 15.05.2020 ihre Tore wieder öffnen.
Man muss Anrufe Tätigkeiten um in der Gastronomie Plätze zu bekommen habe ich gehört.
Das ist nervig, weil es nicht mehr möglich sein wird wo spontan hinzugehen und ich mich frage ob das punkto Datenschutz rechtlich bedenklich ist (private Telefonnummern von Gästen und so weiter)?
Maske und Mindestabstand stören mich nicht.
Mich stört aber umso mehr, dass sich die Gäste bloß die Hände desinfizieren soll.
Wer garantiert, dass mir der Koch/Köchin oder Kellner/Kellnerin nicht in die Speise oder ins Getränk hustet?
Maskenpflicht herrscht in der Küche nicht.
Eine Desinfektionspflicht von Tellern und Gläsern? Ebenso Mangelware.
Die Bundesregierung Kurz-Kogler nimmt hier leider nur Rücksicht auf die Wirtschaftstreibenden nicht aber auf die Gäste welche ebenso gefährdet ist wie das Service-Personal!
Die Situation wie wir sie ab 15.Mai 2020 haben werden ist noch weit vom Status quo ante bellum entfernt, vorm sozusagen-Krieg gegen Corona!
Quellen:
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