Samstag, 24. Mai 2014

Möchte die UNESCO jeden zweiten Menschen homosexuell machen?

Vor einigen Jahren erschien in ein paar Online-Medien ein Bericht worin der Bischof von Cordoba folgende Behauptung aufstellte:


Die Unesco verfolgt einen heimlichen Plan zur Homosexualisierung der Weltbevölkerung. Das zumindest soll der Vatikan der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur unterstellen. In seiner Ansprache zum Festtag der Heiligen Familie warnte der Bischof der spanischen Stadt Córdoba, Demetrio Fernández Gonzáles, vor der Bedrohung.


Unter Berufung auf ein Gespräch mit dem "Familienminister" des Vatikans, dem italienischen Kurienkardinal Ennio Antonelli, berichtete Fernández, von einem Unesco-Programm, das darauf abziele, "die Hälfte der Weltbevölkerung in 20 Jahren homosexuell werden zu lassen". So berichten es unter anderem die Online-Ausgaben der " Süddeutschen Zeitung " und des österreichischen " Standard ". 



Fernández sagte demnach, Antonelli habe seine Behauptungen über die Unesco-Projekte zur Durchsetzung der "Ideologie der Geschlechtergleichheit" gestützt. Sie seien "teilweise in unseren Schulen schon präsent". Diese Projekte verfolgten das Ziel, dass "Menschen nicht mehr als Mann oder Frau auf die Welt kommen, sondern ihr Geschlecht je nach Laune wählen" können.

Wie diese Verbreitung der Homosexualität genau durchgeführt werden soll, darüber schweigen beide Kirchenmänner.
   -Zitat : welt.de, 04.01.2011

Nun wird wahrscheinlich eine große Menge an Lesern sagen: Alles nur eine Verschwörungstheorie.
Allerdings kann ich mindestens 2 Beispiele anführen, welche die Behauptungen des Vatikans von 2011 nicht aus heiterem Himmel kommen.

Erstens:

Stichwort "Überbevölkerung".


Auf Wikipedia ist dazu zu lesen:

Der Begriff Wasserverfügbarkeit, die UNESCO spricht von verfügbaren Süßwasserressourcen, bezeichnet die Menge an Süßwasser, die einer Person pro Jahr zur Verfügung steht. Je nach Größe dieser Menge definieren sich die untergeordneten Begriffe Wasserknappheit, Wassermangel und Wassernotstand, bis hin zur Wasserkrise.
Das PIK bezeichnete im Jahr 2013 den Wassermangel als eines der zentralen Probleme unserer Zeit und warnte davor, dass in Zukunft noch mehr Menschen davon betroffen sein könnten.
Nach Vorausberechnungen der Vereinten Nationen wird bei gleichbleibendem Bevölkerungswachstum die Zahl der durch Wassermangel bedingten Todesfälle stark zunehmen. Zudem wird befürchtet, dass es zu bewaffneten Konflikten um Wasser kommen wird.
Beispiel: Indien

In Indien schlug der Minister für Gesundheit und Wohlfahrt vor, die Elektrifizierung und die Verteilung von Fernsehern in ländlichen Gegenden voranzutreiben, um dadurch die Menschen von Geschlechtsverkehr abzuhalten und das Bevölkerungswachstum zu senken. 

Beispiel: China

In der Volksrepublik China, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt, wurde dagegen seit Anfang der 1970er Jahre von staatlicher Seite die Ein-Kind-Ehe gesetzlich verankert. Sie wurde einerseits mit Vergünstigungen für Ein-Kind-Familien, andererseits mit Benachteiligungen für Familien mit mehr als einem Kind durchgesetzt; vor allem in der Anfangsphase hat es auch Zwangssterilisierungen und erzwungene Schwangerschaftsabbrüche gegeben.
   -Zitat : Wikipedia Artikel "Überbevölkerung", 22.05.2014



Wie sich hier sehen lässt, gibt es punkto Überbevölkerung 2 Methoden die Weltbevölkerung zu reduzieren:Zwangsverordnungen vom Staat etwa die 1-Kind-Politik in China inklusive Konsequenzen bei Nichteinhaltung (erzwungene Schwangerschaftsabbrüche).Die andere "Elektrifizierung und die Verteilung von Fernsehern in ländlichen Gegenden"Das Zweite könnte man auch als "Leute durch die Kommunikationsmedien homosexuell" (Internet, Computer, Handys, Fernsehen,Radio etc.) machen interpretieren.Das alles mit der Begründung, dass es Wasserknappheit gäbe.Im Übrigen gibt es auch sehr sehr viele sekterische Organisationen (und die UNESCO meine ich damit nicht) da draußen welche die Reduzierung der Weltbevölkerung erreichen wollen, und dafür immer wieder das Motiv der "Überbevölkerung" benutzen.

Ich heiße diese Vorgänge gar nicht gut, da jedes Leben besonders ist.
"Gerechtigkeit ist immer auf Seite der Unterdrückten,
das Schicksal straft die Unterdrücker!"

Zweitens:

Stichwort "Gendermainstreaming".

 Der Bischof Dmetrio Fernandez erwähnte auch
"Ideologie der Geschlechtergleichheit" welche man als "Gendermainstreaming" bezeichnet.
An sich wollte ich diesen Artikel gar nicht schreiben, aber nach dem Schreiben eines früheren Artikels kam mir, als der Kandidat zur Europawahl Ewald Stadler anmerkte "Jedem wird vorgegaukelt, dass jeder sein Recht hat, sein Geschlecht jeden Tag neu zu definieren"
wieder in den Sinn, dass der große Tamtam um den Life Ball und der "Erfolg" von Conchita Wurst, 2011 sicher nicht grundlos passieren.

Ich möchte nur außerdem der Fairness halber sagen, dass kein einziger Österreicher Conchita Wurst
als Kandidat für die Eurovision gekürt hat, sondern ganz allein der Staatssender ORF!
Und selbst beim Eurovisions-Contest, waren es doch Leute aus dem Ausland, die für das Conchita Wurst-Lied anriefen.
Die nachfolgenden Ereignisse, wie das David LaChapelle Plakat welche Eva zum Hermaphrodit macht
waren wie Domino-Steine welche kettenreaktionsartig auf den Anstoß eines ersten Steins mitfallen.
So gut durchdacht, dass man dann sofort das Thema Gender-Mainstreaming (Abschaffung der Geschlechter) wochenlang (vielleicht sind es bald sogar Monate) zum innenpolitischen zum Thema in Österreich machen kann.

Nun ja Conchita Wurst, wird garantiert nicht benutzt worden sein, um auch in Österreich die Homosexualität zu popularisieren.

Alles böse Verschwörungstheorien. Werden jetzt einige immer noch denken.

Allerdings fragt der Blogger Benjamin Heinrich sich eines:

Wenn Russland ein Gesetz gegen Homosexuellenpropaganda hat, und Österreich nicht, bedeutet, dass dann das unsere Bundesregierung KEIN PROBLEM HÄTTE, wenn morgen 50% der Österreicher homosexuell wären?

Benjamin Heinrich abschließend: Man sollte einmal nachdenken, wie viel sich in den letzten Jahrzehnten geändert hat und wie aufdringlich Gendermainstreaming inzwischen wirkt, dann ist klar, wieso man diese Entwicklung so popularisieren möchte und die Kirche sogar bekämpft.


Quellen:

"Überbevölkerung" -Beispiel Wasserverfügbarkeit, de.wikipedia.org, 22.05.2014

"Überbevölkerung" - Bevölkerungspolitik in verschiedenen Ländern",de.wikipedia.org,22.05.2014

"Geschlechterpolitische Staatsideologie auf samtenen Pfoten", 05.03.2010,freiewelt.net

""UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen", derstandard.at, 03.01.2011

""Unesco will halbe Menschheit homosexuell machen", 04.01.2011,welt.de

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