Dienstag, 20. Mai 2014

EU stellt Weichen auf Weltkrieg, vermutlich...



Umfragen- Was Deutsche und Österreicher über EU-Sanktionen gegen Russland denken:

Im März 2014 erklärten
53% der Österreicher in einer Umfrage Sie wollen nicht, dass die EU noch schärfere Sanktionen gegen Russland verhängt.

Weiters ergab eine Umfrage, welche die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer(1003 Befragte zwischen 7. und 10. März 2014) vom Meinungsforschungsinstitut Forsa in Deutschland  in Auftrag gab:

69% der Deutschen finden, dass Sanktionen an der Situation nichts ändern.

Auf der Website Handelsblatt.com liest sich außerdem:
"Fast der gleiche Anteil der Befragten, 64 Prozent, befürchtet, dass der Konflikt für Deutschland negative Auswirkungen haben könnte." 

Was die Kandidaten zum EU-Kommissionspräsidenten (Repräsentanten für Deutschland, Österreich und andere EU-Staaten) denken:




Dennoch dem Großteil der Kandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ist dies ziemlich egal, sie legen die Weichen auf dritten Weltkrieg, so schaut es zumindest für einen neutralen Beobachter aus, wenn man die Ereignisse der letzten Tage im Augenschein nimmt. 

Bei einer Eurovisionsdebatte im Brüsseler EU-Parlament mit den Spitzenkandidaten für die EU-Kommissiospräsidentschaft gab es folgende Aussagen zu hören:


Wir müssen sehr ernsthafte persönliche Sanktionen gegen die Leute um Putin verhängen“, sagte der Kandidat der Liberalen, Guy Verhofstadt, am späten Donnerstagabend bei einer Eurovisionsdebatte im Brüsseler EU-Parlament.

Martin Schulz, der für die europäischen Sozialdemokraten antritt, pflichtete ihm bei: „Falls es nötig ist, sollten harte Sanktionen beschlossen und umgesetzt werden.“ 
 Für einen ähnlichen Kurs in der Ukraine-Krise sprach sich der Luxemburger Ex-Premier Jean-Claude Juncker aus, der für die Konservativen antritt. Im Falle einer Verschärfung der Strafmaßnahmen sollten zunächst die Finanzströme zwischen Russland und europäischen Finanzzentren ins Visier genommen werden. Die Spitzenkandidatin der Grünen, Ska Keller, forderte, Waffenausfuhren von Europa nach Russland zu stoppen: „Das muss dringend aufhören.“
Der Kandidat der europäischen Linken, Alexis Tsipras, warnte vor einer Eskalation. „Europa nutzt wieder das Vokabular des Kalten Krieges (...), und das ist der falsche Weg“, sagte der Chef der griechischen Oppositionspartei Syriza. „Ich glaube, dass die Wunden, die Europa geteilt haben, nicht mit Sanktionen geheilt werden können.“ In der Ukraine dürften keine „Faschisten“ zum Zuge kommen, so der Grieche.

-Zitat heute.at 16.05.2014

Zur Aussage des Kandidaten der europäischen Linken Tsipras komme ich später zurück.

Gerade deshalb ist die Europawahl nun eine wirklich entscheidende Wahl:

Es geht darum den Fraktionen dieser Groß-Parteien im Europaparlament(Name in Klammern) im Europaparlament welche einen  KONFLIKT MIT RUSSLAND WOLLEN welche in Österreich ihre Unterstützung von Mandataren von SPÖ(S&D), ÖVP(EVP), Grünen(Grüne/EFA),NEOS(ALDE) erhalten DIESMAL SO NIEDRIG WIE DENKBAR MÖGLICH abschneiden.
  
Die Grünen auch, denn MEP Ulrike Lunacek hatte im März Sanktionen gegen Russland gefordert (was Österreich jetzt bereits in wirtschaftliche Nöte brachte):

Sollte Russland weiterhin alle Verhandlungen mit der OSZE verweigern, müssen die EU-Staats- und RegierungschefInnen bei ihrem Gipfeltreffen am
Donnerstag wirtschaftliche Sanktionen verhängen
, auch wenn es
Auswirkungen auf die EU selbst hat.

-ots.at 18.03.2014

Hier muss ich dem Linken Kandidaten und Oppositionspolitiker Griechenlands Alexis Tsipras ausnahmsweise recht geben, die Situation in der Ukraine ist wirklich nicht harmlos.

Benjamin Heinrich:

Wer am 25.Mai SPÖ, ÖVP, Grünen oder NEOS wählt, gibt mit seiner Stimme den Segen für ein:
JA ZUR Abwanderung vieler Russen,  
JA zu einem von Brüssel(EU-Parlament und NATO-Stützpunkt) ferngesteuerten Österreich(wo die Neutralität de facto ausgehebelt wird) 
und möglicherweise auch JA zu einem "dritten Weltkrieg" durch das Entfachen eines neuen "Kalten" Krieges!
Ich kann daher wirklich nur abraten, einer der obigen Parteien nächsten Sonntag die Stimme zu geben!

Im Übrigen der Abgeordnete zum Europäischen Parlament(MEP) Ewald Stadler hat in einem Interview mit dem Online-Magazin „mokant.at“ etwas Bemerkenswertes geäußert:

mokant.at: Glauben Sie, dass der Westen gerade einen Krieg gegen Russland vorbereitet?
Ewald Stadler: Ja, das befürchte ich als Vater von sechs Kindern. Das ist meine Hauptsorge derzeit. Ich traue denen da drüben alles zu. Sie haben offensichtlich wirklich die Absicht ein Erstarken Russlands zu verhindern und einen Konflikt mit Russland heraufzubeschwören. Das ist auch der Grund, warum sie gegen Snowden Anklage erhoben haben wegen Hochverrats. Snowden hat den Russen die Regiepläne mitgebracht, die Russen sind diesmal gewarnt.

Die Aussage Stadlers wäre ein eindeutiges Anzeichen, dass man einen dritten Weltkrieg seitens NATO und EU für die Zukunft plant, zumindest sind die Weichen gelegt, wie es ausschaut, interpretiert der BHBlog.

Zurück nach Wien


Es gibt es schon erste Umsatzeinbußen infolge der Ukraine-Krise/Ost-Krise nun in Wien selbst, so berichtete heute.at am 16.05 Mai 2014:
Betuchte russische Touristen brechen als Kundengruppe weg, seit die EU Sanktionen ausgesprochen hat, berichtet das Wochenmagazin "Format" in der aktuellen Ausgabe. Allein im März seien die Nächtigungszahlen um 10 Prozent gesunken. Die Shop-Inhaber erlitten in den vergangenen Monaten Umsatzeinbußen bis zu 30 Prozent.



Der Benjamin Heinrich Blog appelliert an Österreichs Wähler anlässlich des Sonntag 25.Mai 2014 (Tag der Europawahl):

Ziel muss die Wahrung des Friedens und ein Schluss mit Sanktionen sein. 
Wir Österreicher wollen keine Sanktionen mehr, dass haben 53% selbst in einer Umfrage zugegeben! Beharren wir auf unsere Neutralität, stoppen wir diese kindischen Sanktionen gegen Russland.
Das schadet nicht nur Österreichs Wirtschaft, sondern auch der bisher immer sehr menschlichen Atmosphäre in Österreich.
Sich an der Kriegstreiberei wie es der künftige EU-Kommissionspräsident befürwortet zu beteiligen bringt uns nichts außer toten Menschen!

Nachträgliche Ergänzung 20.08.2025:

Einige der Verlinkungen sind inzwischen erloschen, ungültig,verschoben oder die Webseite(n) wurde(n) offline genommen, daher ergänze ich so weit möglich neue oder ähnliche Links aus der selben Zeitrechnung, selbst wenn diese leider nicht immer alle Zitate 1:1 so wie im Original enthalten sollten, danke für das Verständnis für unsere Arbeit im Sinne der historischen Nachbetrachtung.

Die solchen Links sollten entsprechend farblich/Formatierung von anderen sich unterscheiden damit dies erkannt werden kann. 

Quellen:


"EU-Spitzenkandidaten für harten Kurs gegen Putin", heute.at, 16.05.2014

"Wien beklagt Fernbleiben russischer Touristen", heute.at, 16.05.2014 */**
"Stadler: „Ukraine wird gegen Russland instrumentalisiert“", mokant.at, 15.05.2014


""profil"-Umfrage: Mehrheit gegen schärfere Sanktionen gegen Russland", ots.at, 29.03.2014
"Lunacek: "Aktive Neutralitätspolitik statt pro-russischer Pseudo-Neutralität der Freiheitlichen"", ots.at, 18.03.2014
"Mehrheit der Deutschen hält nichts von Sanktionen", handelsblatt.com, 13.03.2014

 

Mit Heute.at (""EU-Spitzenkandidaten für harten Kurs gegen Putin" vom 16.05.2014") weitgehend ident:
https://www.sueddeutsche.de/politik/tv-debatte-der-europaeischen-parteispitzen-spitzenkandidaten-fuer-harten-kurs-gegenueber-putin-1.1966038 

* Heute.at Verlinkung neu(Anmerkung, selbe Headline "Wien beklagt Fernbleiben russischer Touristen", "Ukraine-Krise" im angeblichen Jahr "2021"), nicht wegen neuer Datierung daher wundern:

https://www.heute.at/s/wien-beklagt-fernbleiben-russischer-touristen-27192233 

**Ähnlicher Inhalt und selbe Datierung des Originals auch auf:
https://www.diepresse.com/3806646/ukraine-krise-russische-touristen-machen-bogen-um-wien


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