Montag, 18. November 2013

AMS: 450.000 Arbeitslose

Erinnerte der Benjamin Heinrich Blog bereits Sommer heurigen Jahres, dass es eine 9,3%ige Jugendarbeitslosigkeit gibt, wird von Medien inzwischen eine Erhöhung der Gesamt-Arbeitslosigkeit in Österreich prognostiziert!

So berichtete die Tageszeitung "Heute" am 10.November 2013:

AMS-Chef Johannes Kopf rechnet weiter mit einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich. Er befürchtet, dass bis Jänner 450.000 Menschen ohne Job sind. Nur in der Nachkriegszeit gab es weniger Arbeitslose als in Prognosen für 2014. Eine Entspannung erwartet er erst für Ende 2015.

Die Gesamt-Arbeitslosigkeit ist also nun am Steigen auf insgesamt 450.000 !
Positiv ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit laut bisherigen Euro-Stat -Statistiken seit Sommer etwas gesunken ist auf inzwischen 8,7%.
Das Alarm-Signal des AMS-Chefs muss aber ernst genommen werden.

Der Benjamin Heinrich Blog, fordert wie schon seit 14. August 2013 verlang einen stärkeren Kündigungsschutz für die Jugend PLUS

1.)Förderung und Ausbau des freiwilligen sozialen Jahres in ganz Österreich.
2.) Den Ausbau der berufsbildenden Schulmodelle und Ablösung des traditionellen Oberstufen-AHS-Gymnasiums , sowie Einführung ein Modul-Systems.

Benjamin Heinrich:
"Von Menschen in anderen EURO-Staaten ist mir bekannt geworden, dass wir Österreicher nur eine Möglichkeit haben die Jugendarbeitslosigkeit gezielt auszumerzen:
Stärken wir das, was uns ausmacht, und nehmen wir uns auch hier Deutschland als Vorbild!"

Wir haben die HTL und HAK als BHS, diese Modelle der berufsorientierten höheren Schulen werden im asiatischen Raum erfolgreich kopiert, warum sollten wir also das alles mit einer Zentralmatura kaputtmachen?
Nicht die BHS, sondern die AHS-Oberstufe muss reformiert werden!

Die Einführung der Lehre mit Matura in Kärnten und später ganz Österreich war der Einstieg 
in ein Bildungssystem, welches die Grenzen nach oben öffnet.

Das ist aber noch längst nicht das Ziel.
Es soll möglich sein, dass jeder der ernsthaft eine Reifeprüfung machen will (oder sogar studieren möchte)diese Option auch erhält!

Daher braucht es die gezielte Förderung der berufsbildenden SchulmodelleAHS-Oberstufen müssen in berufliche Gymnasien umgewandelt werden und zugleich durch Einführung eines Modulsystems(Vorbild sollte hier Deutschland sein) einen Aufstieg von Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwächeren Gesellschaftsschichten nicht verunmöglicht werden, so wie dies leider jetzt noch immer der Fall ist!

Die individuelle Karriere muss unabhängig von der Finanzsituation der Eltern sein!

Des Weiteren braucht es gezielte Erwachsenenbildung für die Branchen in welchen es reellen Fachkräftemangel gibt.

Zur Frage welcher konkreter Schritt dies sein könnte meinte Benjamin Heinrich:
"Da ist viel Potential für Erwachsenenbildung, die "Pisa-Studie für Erwachsene" hat gezeigt , dass allein in Deutschland 12,6% der Test-Personen keine Computer-Maus bedienen können.
Es braucht unter anderem ganz sicher eine Weiterbildung durch EDV-Kurse!"


Nur auf diesem Wege ist die Reduktion der Arbeitslosigkeit auf langfristiger Ebene möglich.

Quelle:
"AMS-Chef: Arbeitslosigkeit steigt bis 2015",10.11.2013, heute.at
"Pisa-Studie für Erwachsene",8.10.2013, faz.net

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