Aber:
Es könnte die teuerste Wahl in der Geschichte der Republik Österreich werden!
So berichtet die Online-Ausgabe der Tageszeitung "ÖSTERREICH":
"Die Kandidaten stehen fest, die Wahlvorschläge liegen vor - jetzt können die rund 7,7 Millionen Stimmzettel für die Nationalratswahl am 29. September in Druck gehen. Gedruckt werden müssen auch die heuer umfangreichen Unterlagen für die Briefwähler: In einer fast 40-seitigen Beilage werden sie über die 2.557 Kandidaten aus den zwölf Parteien informiert, die Bundeslisten eingereicht haben. Denn erstmals können sie - wie alle Wähler - auch auf Bundesebene eine Vorzugsstimme vergeben."Ursache dafür ist, dass diesmal erstmals in der Geschichte der Nationalratswahlen Vorzugsstimmen auf Bundesebene vergeben werden können.
Noch 2008 war es komplett unmöglich, wenn man in Kärnten wohnte, Eva Glawischnig von den Grünen (Kandidatin in Wien) oder Josef Bucher in Wien (Kandidat in Kärnten) oder etwa als Niederösterreicher HC Strache (Kandidat in Wien) sowie als Salzburger Werner Faymann(Kandidat in Wien) eine Vorzugsstimme zu geben.
Nun ist dies erstmals möglich!
Eine Liste aller 2557 Kandidaten der Bundeswahlvorschläge findet sich hier, welche das Bundesministerium für Inneres veröffentlicht hat.
Der BHBlog möchte daher 2 wichtige Gründe, die hundertprozentig ehrlich gemeint sind, nennen, wieso es am 29.September 2013, besser ist diesmal zur Urne zu gehen und dort seine Stimme abzugeben, als eine Wahlkarte zu beantragen:
1.)Briefwahl-Stimmen werden manchmal zu Nicht-Wähler !
Nicht nur Laut Wikipedia, sondern laut Wahlzeugen bei diversen Gemeinderats sowie Volksbefragungen, bei welchen die Abstimmung per Briefwahl möglich war, wurde folgendes festgestellt:
Ein Stimmzettel, welcher beispielsweise über Brief-Wahl abgegeben wurde und sich zwar im äußeren Umschlag (mit Identifikation des Wählers) nicht jedoch im inneren Umschlag befindet, gilt als nicht abgegeben (Wahrung des Wahlgeheimnisses).Zitat Wikipedia Artikel "Wahlgeheimnis"
Das heißt, wenn man Fehler macht, seinen Stimmzettel auszufüllen, ihn in die Wahlkarte legt aber nicht ins Wahlkuvert(oder gar das Wahlkuvert behält) hat die Stimme genauso viel Gewicht als wäre man der Wahl ferngeblieben!
Es kommt also auch vor, das Wählerstimmen schlimmer als ungültig zu wählen, als Briefwahlstimmen einfach null bewirken, daher vergessen wurde, diese ins beigefügte Wahlkuvert zu legen!
2.) Steuergeldverschwendung
Es wird also eine 40-seitige Beilage aller Kandidaten per Briefwahl verschickt, obwohl die Namen im Internet jederzeit einsehbar sind.
Der Benjamin Heinrich Blog meint: "Steuergeldverschwendung".
Bei der Nationalratswahl 2008 gab es insgesamt mindestens 461.000 Briefwahl und Wahlkarten-Wähler, es ist nicht klar, wie viele insgesamt beantragt wurden( da es auch damals vermutlich welche gab die überhaupt nicht gezählt werden durften), siehe "Briefwahl-Stimmen werden manchmal zu Nicht-Wähler !".
Bedenkt man, dass es auch heuer sicher an die 400.000 Personen sind, könnte dies ganz schön teuer werden(800.000 bis 980.000 € Mehrkosten)!
Selbst bei den billigsten Druck-Angeboten an der UNI Graz zahlt man 5cent pro A4 Seite.
Umgelegt auf die Nationalratswahl kosten also Briefwahlkarten heuer(mindestens) um 2€(Steuergelder) pro ausgestellte Wahlkarte mehr!
Mindestens?
Auf der Website des Bundesministeriums für Inneres sind es 49 A4-Seiten, wären also dann sogar 2,45€ an Mehrkosten pro ausgestellte Briefwahlkarte!
Selbst wenn man die Bundeswahlvorschläge als kleine Broschüre mitliefert, NICHTS IST UMSONST(es wird dennoch zusätzliches Steuergeld kosten)!
Liebe Leser, wenn Ihnen wirklich etwas daran liegt, dass man sparsam mit den Steuergeldern der Republik Österreich umgeht, leben Sie es selbst vor!
Wenn Sie Zeit brauchen, um einen wirklichen Überblick der Kandidieren Personen auf den Bundeswahlvorschlägen zu machen, schauen Sie am besten im Internet(siehe Quellen) nach.
Zudem sei erinnert, für jene, die in Wien leben, hier eine Übersicht der Regionalparteilisten und Landesparteilisten:
Nationalratswahl 2013 in Wien ,wien.gv.at
Quellen:
"7,7 Mio Stimmzettel werden gedruckt", oe24.at,15.August 2013
"Bundesministerium für Inneres, Verlautbarung der Bundeswahlvorschläge der Nationalratswahl 2013"
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