Benjamin Heinrich dazu "Das war allerdings keineswegs das erste Mal, dass Herr Stronach die Medien mit Füßen tritt (vereinbarte Termine einfach absagte). Indirekt sagt der ein Drittel-Österreicher Stronach damit nur aus, dass ihm eine überparteiliche Zusammenarbeit für die Zukunft unseres Landes Österreich vollkommen egal ist."
So berichtete "derstandard" in seiner Wochenendausgabe vom 08/09.Juni 2013 anlässlich einer Pressekonferenz seitens Frank Stronach zu "Frank's Hochwasserhilfe":
(Auszug "DerStandard" vom 08/09. Juni 2013)"Frank Stronach, Milliardär und Neopolitiker, präsentierte am Freitag seine Hochwasserhilfe....Hinter dem Magnaten steht auf einem Banner groß "Frank's Hochwasserhilfe" es ist Wahljahr, aber seine Initiative sei eine Privatinitiative, betont sein Pressesprecher Ruven Ertlschweiger.Über die offiziellen Twitter- und Facebook-Accounts berichtet das Team Stronach davon, als wäre es eine Veranstaltung der Partei....
Kritische Fragen, auch zu anderen Themen, ist verboten.
Ein Journalist will von Stronach einen Kommentar zum Golan-Abzug - man werde sich später dazu äußern, heißt es: Heute gehe es nur um Hochwasserhilfe.
Als ein Fernsehredakteur ihn fragt, warum er die bereits vereinbarte ATV-Konfrontation zwischen ihm und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wieder abgesagt hat, antwortet Frank Stronach nicht.
Dem Reporter wird das Mikro von einer Assistentin schleunigst aus der Hand genommen.
In den ersten Reihen sitzen Stronach-Fans, die nach seinen Antworten immer wieder applaudieren.Wird dem Milliardär die Stimmung ob der Nachfragen zu kritisch, schaltet sich ein Partei-sympathisant mit sanften Fragen ein, er will etwa wissen, ob sich Stronach das Hochwasser aus nächster Nähe anschauen werde.Stronach verneint und kritisiert wenig überraschend Politiker, die ins Katastrophengebiet fahren, "nur um sich mit einer Schaufel ablichten zu lassen".Die Partei, die Transparenz als einen ihrere Werte im Slogan trägt, verschließt sich vor Journalisten."
Benjamin Heinrich: "Wer dachte, dass das das Ende war der irrt!"
Die Partei hat als Leitmotiv: Wahrheit, Transparenz und Fairness
Am 03.Juli 2013 gab es ein Interview des Magazins Woman mit Frank Stronach, darin enthalten ist eine sehr bizarre Antwort seitens Stronach auf die Frage, wie lange ihn die Politik noch freuen würde:
WOMAN: Ihre Prognose: Wie lange wird Sie die Politik noch freuen?
Stronach: Ich könnte jetzt am Strand liegen und mich von vier Frauen massieren lassen. Aber Politik ist nicht eine Frage der Lust, sondern der Berufung. Freude macht es nicht. Ich werde von den Medien beschimpft, sitze im Glashaus. Ich glaube, wenn mich die Leute näher kennen lernen würden, würden mich alle wählen. Denn ich will dienen und nicht verdienen.
Benjamin Heinrich abschließend:
"Wenn man wie Frank Stronach schon richtig erkennt, dass man im Glashaus sitzt, sollte man dort nicht mit Steinen werfen.
Mit solchen Handlungen (bei kritischen Fragen das Mikro abnehmen lassen und schweigen) gegenüber Journalisten in einer Pressekonferenz, wird das Team Stronach in Augen der Menschen das Image einer österreichischen Version der zensuristischen kommunistischen Partei Chinas annehmen.
"ATV: Stronach sagt Duell mit Strache ab", 07.Juni 2013, derstandard.at
""Mir ist nichts peinlich!", 03.Juli 2013, woman.at
Der Standard Wochenendausgabe vom 08/09.Juni 2013, Print
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