Im Jahr 2001 lief es innerhalb der Liesinger Freiheitlichen ganz ähnlich ab, zerstritten konnte sich die zweitstärkste Partei bei der Bezirksvertretungswahl nicht einmal auf einen Bezirksvorsteher-Stellvertreter einigen.
Im Jahr 2011 hat der BHB daran erinnert, da die SPÖ dadurch 2 Bezirksvorsteher-Stellvertreter erhielt.
Diesmal verliert die FPÖ Liesing nach nur 3 Jahren den 2. Bezirksvorsteher-Stellvertreter.
"Man sieht also es ist ein Problem der Liesinger Freiheitlichen".
Quellen aus OTS-Aussendungen von ÖVP und SPÖ sowie ris.gv.at im Jahr 2001 belegen das damalige Chaos:
"Wurm: Kein FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Liesing", 4.Mai 2001, ots.at
"Bei der Liesinger FPÖ regiert neuerdings das "Parteiführer, wir folgen dir blind"-Prinzip wo alle gehorchen müssen und nicht selbstständig denken(keine eigenen Anträge einbringen) dürfen.
Und immer noch(zum Leidtragen der Wähler) wie schon 2001, das Chaos"
,so Benjamin Heinrich einleitend.
Auszüge aus einem Artikel der "Kronen Zeitung" vom 19.Juni 2013:
Quelle:
KRONE:"Nach jahrelangen innerparteilichen Querelen zog Vize-Bezirkschefin Gabriele
Jell-Wiesinger vergangene Woche Konsequenzen und trat aus dem FPÖ-Klub aus."
"So sei ihr nicht erlaubt gewesen,selbstständig Anträge oder Anfragen in der Bezirksvertretung zu stellen.
Jell-Wiesinger "parteifrei":
"Ich hatte keine Luft zum Atmen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Partei war nicht mehr möglich.
Eine vernünftige Diskussion gab es nicht mehr. Ich konnte mit dem politischen Mitbewerber oder unserem Bezirksvorsteher besser arbeiten als mit einem eigenen Parteiobmann."
Wolfgang Jung "FPÖ Liesing":Als "Unsinn" bezeichnet hingegen der Klubobmann Wolfgang Jung die Vorwürfe.
"Die FPÖ Liesing steht sicher vor keiner Zerreiß-probe".
KRONE:
"Damit ist fix: Den 23.Bezirk erwartet ein heißer Politik-Sommer..."
Benjamin Heinrich kritisch: "Der ganz und gar nicht "junge" Landtagsabgeordnete Herr Jung, Brigadier beim Bundesheer, ist damit endgültig angezählt.
Denn auch 2001 gab es Streitigkeiten wenn man ehemaligen Freiheitlichen Parteimitgliedern glauben will, steckte der derzeitige Gemeinderat Wolfgang Jung dahinter!"
Ein Auszug aus der damaligen "konstituierenden Sitzung der Liesinger Bezirksvertretung" verdeutlicht dies:
"Somit gehören zehn der insgesamt 54 Mitglieder der Bezirksvertretung (Bezirksräte) des 23. Wiener Gemeindebezirkes der anfechtenden Partei an; nämlich Roland Dietrich, Markus Freilinger, Gabriele Jell, Wolfgang Jung, Johann Kaupa, Brigitte Leeb, Helmut Mähnert, Helmut Partl, Ing. Paul Schmitt und Viktor Weiss.
"Für die Wahl eines (zweiten) Stellvertreters des Bezirksvorstehers ging am 30.4.2001 im Büro des Bezirksvorstehers ein von der "Fraktion der FPÖ - Liesing" erstatteter Wahlvorschlag lautend auf Gabriele Jell ein, der von allen (zehn) der FPÖ angehörigen Mitgliedern der Bezirksvertretung unterschrieben ist.
Des Weiteren ergibt sich aus den Wahlakten, dass fünf der FPÖ angehörige Mitglieder der Bezirksvertretung (Leeb, Kaupa, Freilinger, Schmitt, Partl) mit einer im Büro des Bezirksvorstehers am 3.5.2001 um16.45 Uhr eingegangenen, eigenhändig unterfertigten Erklärung ihre Zustimmung zum zuvor genannten Wahlvorschlag zurückgezogen hatten.
Mit dem selben Datum als im Büro des Bezirksvorstehers als eingelangt vermerkt erstattete die "Fraktion der Freiheitlichen Partei Österreichs (F.P.Ö)" für die Wahl des (zweiten) Stellvertreters des Bezirksvorstehers einen auf Johann Kaupa lautenden Wahlvorschlag, der von den selben (fünf) Mitgliedern der Bezirksvertretung unterschrieben ist, die mit der zuvor genannten Eingabe ihre Zustimmungsunterschriften zu dem auf Gabriele Jell lautenden Wahlvorschlag zurückgezogen hatten.
Beide Wahlvorschläge wurden mittels eines Formulars eingebracht, auf dem u.a. folgender Text vorgedruckt ist:Um der FPÖ die Möglichkeit einer Einigung zu geben, wird die Sitzung mehrmals unterbrochen. Da sich die Bezirksräte der FPÖ auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen können, werden von den einzelnen Fraktionen BR Gerald Bischof (SPÖ), BR Josef Lohmann (ÖVP) und BR Helga Widder (GAL) für die Wahl zum Bezirksvorsteher-Stellvertreter vorgeschlagen. Von der FPÖ verlassen darauf 5 Bezirksräte vorzeitig die Sitzung."
Der seit 1998 amtierende Bezirksparteiobmann der Liesinger Freiheitlichen (FPÖ) Wolfgang Jung ist drauf und dran 12474 wahlberechtigte Bürger Liesings welche die FPÖ noch 2010 mit 25% zur zweitstärksten Partei in Liesing gemacht haben, endgültig zu verunsichern!
Ganz allein seine Verantwortung ist es, dass die Freiheitlichen zwei Mal den 2. Bezirksvorsteher-Stellvertreter und damit die Möglichkeit für die Liesinger und Liesingerinnen konstruktiv zu arbeiten ,verspielen.
Benjamin Heinrich abschließend:
Wer jetzt noch die Liesinger Freiheitlichen unter dem "fast schon militaristischen" FPÖ-Bezirksparteiobmann Wolfgang Jung wählt, hilft nur bei einem: Chaos zu bewahren.
Ein Blick auf die nächste Kandidatenliste bei der Nationalratswahl 2013 im Wahlkreis-Süd, sollte genügen zu sehen ob diese mit dem "Mundverbieter" Jung endgültig abgerechnet hat.
Jeder Wähler der am Wahltag enttäuschend feststellt, dass die FPÖ noch immer nichts geändert hat, weil sie weiterhin aus Arroganz und Alternativlosigkeit den Herr Brigadier Jung für die Nationalratswahl aufstellt, kann immer noch die etwas verantwortungsvollere bürgerliche (wirtschafts-liberale, gesellschaftlich-konservative) Partei wählen, und damit dem BZÖ welche Mitte-Rechts Politik für den Mittelstand macht, bei der Nationalratswahl 2013 diesmal sein Vertrauen leihen".
Quelle: Wikipedia "Wolfgang Jung"

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