Hintergrund (warum steht der Mann also unter Zeugenschutz?):
Er sagte im Mordprozess rund um Umar Israilov aus, der in Wien auf offener Straße exekutiert worden war. Niemand Geringerer als der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow wurde stets als Drahtzieher genannt - ins Gefängnis aber wanderten drei Handlanger. Und zwar Otto K., der das Verbrechen penibel geplant hatte, und zwei seiner Komplizen.
Laut Krone ist die Verletzung in der offiziellen Version aufgrund eines "Schuss-Unfalls" passiert:
Der Mann hat sich laut Exekutive beim Spazieren mit seiner (illegalen) Pistole selbst angeschossen. Von der Waffe fehlt bis heute freilich noch immer jede Spur.
Die Ehe-Frau des Verletzten erzählt eine etwas andere Version:
Die Version der Frau des Verletzten hat damit allerdings nur wenig gemein. "Wir waren im Park, plötzlich sind drei Männer aus drei Richtungen gekommen und haben geschrien und getobt. Mein Mann hat zu mir gesagt, ich soll mit den Kindern sofort nach Hause gehen. Ich lief also davon und hörte plötzlich den Schuss", erklärt die Frau.
Wer diese Absätze liest wird auch eher die zweite Version für glaubwürdiger halten.
Unterm Strich bleibt jedoch über, dass anscheinend Banden von Tschetschenen Liesing unsicher machen und Personen die zuviel wissen entweder töten oder "eine Botschaft hinterlassen" je nach Auftrag.
Benjamin Heinrich kritisiert:
"Dieses organisierte Verbrechen ist nicht nur beunruhigend es muss viel mehr als "Alarmstufe: Rot" für die Sicherheit im 23.Bezirk interpretiert wird, die Schuld daran trägt die rot-grüne Stadtregierung! "
Der Benjamin Heinrich Blog fordert daher:
Die rasche Umsetzung von Hot-Spot Controls sowie Nachtpatrouillen im gesamten 23.Bezirk besser noch in der gesamten Stadt Wien, zu dem ist es längst an der Zeit endlich die Wiedereinführung der Grenzkontrollen nach Schengener Abkommen durchzuführen , SPÖ und Grüne sowie die Bundesregierung SPÖ ÖVP sind gefordert endlich Maßnahmen zu ergreifen dem organisierten Verbrechen entgegenzusteuern!
Quelle:
"Gezieltes Attentat auf Zeugen im Israilov-Prozess?" , krone.at, 29.11.2012
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