Mittwoch, 13. Juni 2012

Jugend-Arbeitslosigkeit Österreichs mehr als doppelt so hoch wie Durchschnitts-Arbeitslosigkeit!

An die Leser des Benjamin Heinrich Blogs weise ich auf folgenden Missstand mit welcher in den Medien Null-Beachtung findet.

Angesichts der Krise in Spanien erwähne ich von dort mal die Arbeitslosenzahlen (da auch diese mit der Krise zusammenhängen):

"Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote beträgt laut Statistikbehörde 24,4 Prozent und befindet sich auf dem höchsten Stand seit 18 Jahren. Insgesamt sind in Spanien 5,6 Millionen Menschen arbeitslos. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit ist ein Riesenproblem. Die europäische Statistikbehörde Eurostat berichtete unlängst, die Quote der Jugendarbeitslosigkeit sei in Spanien mit einem Wert von 50,5 Prozent am höchsten. "


Quelle: derstandard.at 11.Juni 2012: Spanien kämpft, Italien wackelt

Nicht, dass wir in Österreich bereits eine Krise vom Ausmaß Spaniens hätten, aber dennoch gilt der Trend der mehr als doppelt so hohen Jugendarbeitslosigkeit welcher sich wie ein roter Faden durch viele EU-Länder zieht auch in Österreich.
Daher nehme ich mir die Freiheit die Zahlen zu präsentieren (ohne diese schön zu reden)
Österreichs Arbeitslosenzahlen sind wiefolgt:

"Insgesamt waren damit 301.715 Menschen in Österreich ohne Job um  (+5,1 Prozent) mehr als im Mai 2011, teilte das Sozialministerium am Freitag mit.

Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im April - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 3,9 Prozent.

 Die Jugendarbeitslosigkeit betrug nach EU-Berechnungen im April in Österreich 8,9 Prozent [...]"

Quelle: kurier.at 01.06.2012 Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt


Es ist daher schwarz auf weiß sichtbar, dass auch in Österreich die Jugendarbeitslosigkeit (gerundet neun Prozent) mehr als doppelt so hoch wie der Prozentsatz der Gesamtarbeitslosigkeit (gerundet vier Prozent) ist!



"Wir haben ein Jugendarbeitslosigkeits-Problem das ist nicht wegzensurierbar!
Wenn die Bundesregierung hier nicht schleunigst entgegen-steuert und für neue Arbeitsplätze sorgt wird unsere Jugend später febenfalls das Schicksal Spaniens und Griechenlands teilen. Aus meiner Sicht sind wenn es so weitergeht als nächstes die Pensionisten betroffen, denn dann wird man sich keine Pensionen mehr leisten können(irgendwer muss die Steuern zahlen um diese zu erhalten) und wenn erst einmal die Hälfte der Bevölkerung in der Krise steckt ist die andere Hälfte nicht weit davon entfernt." kommentiert Benjamin Heinrich seine Schreckensvision einer Österreich-weiten Krise.


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