Wie diepresse.com berichtete, hat das Anton Proksch Institut: 10 Millionen Euro Schulden.
Als erste Maßnahme wurde Mitarbeitern das Gehalt gekürzt.
Damit hat Europas größte Suchtklinik immense finanzielle Probleme.
Wie kam es dazu?
Mitarbeiter meinen "Managementfehler" wären daran schuld.
Verwaltungsdirektorin Gottwald-Nathaniel meinte wiederum die Personalkosten hätten 83% der Gesamtkosten ausgemacht.
Während die Verwaltungsdirektorin davon sprach, dass Gehälter im Schnitt um 5% gekürzt wurden
sprechen Mitarbeiter von 11-12%.
Man habe die Belegschaft 2010 informiert, die Bilanz 2009 war "katastrophal", so Mitarbeiter die fest
überzeugt sind, dass die Kürzung von Gehältern sicher nicht das Institut aus den Schulden befreien würden.
Welche Managementfehler waren es?
Etwa wurde ein Kurzzeit-Therapiezentrum für "Drogenkranke" geplant in der Breitenfurterstraße,
allerdings habe diese "viel Geld" verschlungen und wurde gar nicht umgesetzt.
Der ärztliche Direktor des Instituts Musalek meint „Das war für uns nicht finanzierbar, es wäre nur mithilfe der Gemeinde Wien und dem Land Niederösterreich gegangen.“
Die Führung ist von einer "ausgeglichenen" Bilanz 2012 überzeugt.
"Allerdings werden kurz über lang die Gehaltskürzungen der Mitarbeiter bestimmt gravierendere Folgen haben" so Benjamin Heinrichs Blog.
"Durch eine längst überfällige Gemeindegebietsreform könnten die Löhne der Mitarbeiter erhalten bleiben" ist sich Benjamin Heinrich sicher.
Doch wie es ausschaut wollen, das rote Wien und das schwarze Niederösterreich lieber wetteifern, wer einen höheren Schuldenstand erreicht, statt zu kooperieren.
Quelle:
Anton Proksch Institut: 10 Millionen Euro Schulden (diepresse.com), 28.07.2011
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