Wie die Seite krone.at berichtet, sind sich die Grünen sowie SPÖ uneinig ob die sogenannte Sporthalle Liesing (12,9 Millionen € Kosten) gebaut werden soll.
Zwar ist die SP-Liesing den Sporthallenbau, allerdings steht Sie mit dieser Forderung alleine da, alle anderen Parteien sind gegen das Projekt (somit auch der Grüne Koalitionspartner in Wien).
Nach dem die Liesinger SPÖ unter Bezirksvorsteher Wurm Ihre Mehrheit verloren hatte, steht Sie mit Ihrer Forderung alleine da.
Angeblich hätte ein "privater Investor" für die 12,9 Millionen € aufkommen sollen, und die Stadt Wien hätte die Sporthalle für die Liesinger "mieten" wollen.
Blogger Benjamin Heinrich meint dazu, knapp:
Ob, dass nicht wieder einmal nach Freunderlwirtschaft par excellence aus dem Hause SPÖ Wien riecht?
Innerhalb kurzer Zeit hat rot-grün in Wien die ersten Koalitionsstreitereien vom Zaun gebrochen.
Es ist aber wohl klar, dass Geld nicht unlimitiert ausgegeben werden kann, wie die SPÖ Wien, sich dies vorstellt.
Die Koalitionsstreitereien haben aber wenigstens ein gutes:
Man kann grad noch froh, sein dass alle gegen diese SPÖ Forderung von Bezirsvorsteher Wurm sind, so wird Wien (mit einem Schuldenberg von 3 Milliarden €) wenigstens nicht weiter verschuldet.
Die Wienerinnen und Wiener haben für diese Stadtregierung mit Bürgermeister Dr.Häupl und Vize-Bürgermeisterin Mag. Vassilakou , eindeutig genug gezahlt!
Benjamin Heinrichs Blog hat einen Tipp für alle Leser und Leserinnen:
Wer meint genug gezahlt zu haben an Steuern und Abgaben, für eine Senkung dieser,
sowie eine Schuldenbremse und Steuerlimit in der Verfassung ist,
der sollte UNBEDINGT die BZÖ-Bürgerinitiative "Genug gezahlt!" (zu welcher sich ein Link auf der Website des BZÖ befindet) ausfüllen!
1 Kommentar:
Preisfrage: Gibt es eine "Schuldenbremse"?
Diskutieren Sie mit, aber fangen Sie erst einmal an zu denken:
http://www.humane-wirtschaft.de/schuldenbremse-und-was-davon-zu-halten-ist/comment-page-1/
"Ihr werdet mir tausend Fragen stellen, und nachdem ich sie alle zu eurer Zufriedenheit beantwortet habe, werdet ihr von vorne anfangen."
Silvio Gesell, 1929
Es gibt Kindergarten-Diskussionen und Diskussionen für Erwachsene. Erstere beschäftigen sich mit der a priori sinnlosen Frage, ob es noch eine andere Möglichkeit für das zivilisierte Zusammenleben geben könnte als die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft = freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus), die der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916 vollständig und widerspruchsfrei beschrieben hatte (alle "Gegenargumente" basieren auf Vorurteilen und Denkfehlern) und die Ludwig Erhard noch nicht durchsetzen konnte, weil ihm die "katholische Soziallehre" in die Quere kam; letztere behandeln die überaus interessante Frage, warum es Kindergarten-Diskussionen sogar noch im 21. Jahrhundert gibt (wobei die "hohe Politik", so genannte "Wirtschaftsexperten" und der "hohe Journalismus" noch nicht einmal bis zum "Niveau" der Kindergarten-Diskussionen vorgedrungen sind).
"Ich glaube - und hoffe - auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten."
Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008), aus "Profile der Zukunft"
Für die Überwindung der "Finanzkrise" und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation bedarf es der "Auferstehung der Toten". Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Werden Sie lebendig: http://www.deweles.de
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