Dienstag, 19. April 2011

Winzer sieht mögliches sterben der Weinbranche Mauers

Winzer vor Existenz-Ängsten


Bezirksvorsteher und SPÖ präsentieren sich lieber im Wald



In letzter Zeiten wurden viele Grundstücke für Weinbauflächen in Mauer verkauft, somit gingen auch Anbauflächen verloren.
Da Grundstückspreise schon 3000€ pro Quadratmeter ausmachen, können die Winzer hier schwer beim Kauf mithalten.
Alex Skoff (Weingut Zahel) meint hierzu gegenüber der Bezirkszeitung Liesing:


Wenn das so weitergeht, dann
werden in den nächsten Jahrzehnten sehr viele Weinflächen verschwinden. Das wäre der Tod für unsere Branche.


Die Winzer sehen einen Denkmalschutz als mögliche Lösung.

Während der Bezirksvorsteher (dem dies eigentlich ein Anliegen sein müsste) Wurm ,sowie seine Kollegin Stadträtin Ulli Sima,
begeben sich freilich lieber zur Eröffnung des sogenannten "Maurer Info Points" Anfang Mai im Wald präsentieren.

"Während eine ganze Branche ums Überleben kämpft wird der abgehoben Bezirksvorsteher lieber sich im Wald vor den Problemen der Bürger verkriechen, einfach letztklassig", kritisiert Blogger Benjamin Heinrich.

Aber auch eine Lösung hat der Blogger Benjamin Heinrich,verweisend auf de 6 Mindestanforderungen für den 23.Bezirk:

"Es muss zu einer Senkung der Grundstückspreise in Mauer kommen(siehe Punkt 5) um die Wirtschaft anzukurbeln, dass habe ich schon wegen der hohen Preise für die Häuser gefordert. Wenn man die Grundstückspreise der Weinanbauflächen wieder drastisch senkt, können die Winzer wieder mehr Flächen ankaufen und in Zukunft die Weinbranche in Mauer zum Aufleben bringen." , ist der Blogger überzeugt.


Quelle


Bezirkszeitung Liesing KW 16/2011 vom Mittwoch den 20.04.2011 (Herausgeber Wiener Bezirkszeitung)

Auszug aus der Bezirkszeitung "Weinbauern fordern Art Denkmalschutz" (PDF-Dokument)

Veröffentlicht: 19.April 2011, 23:58

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